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Den Aufstiegskandidaten geärgert

VfL Stader Basketballer verlieren Partie im letzten Viertel


ig. Stade. Im ersten Heimspiel nach einem Monat mussten sich die Basketball-Herren vom VfL Stade in der 1. Regionalliga Nord gegen die BG Aschersleben Tigers mit 77:90 geschlagen geben. 200 Zuschauer sahen in der Sporthalle des VLG-Gymnasiums eine Stader Mannschaft, die dem Aufstiegskandidaten aus Aschersleben dreißig Minuten lang alles abverlangte.

Der prognostizierte Klassenunterschied war zu Beginn der Partie nicht zu spüren. So stand nach sechs Minuten gar eine 16:12-Führung für den VfL zu Buche. Bis zur ersten Viertelpause (21:24) konnte diese zwar nicht gehalten werden. Das Barloschky-Team zeigte aber, dass es die zwei Punkte nicht verschenken würde, startete vor der Halbzeit einen 15:6-Lauf, hielt so die Partie weiter offen. Mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf von Ceyhan Pfeil im dritten Viertel, der zum laut umjubelten 60:60-Ausgleich führte, lag die Sensation für die Hansestädter in der Luft.

Im letzten Viertel sorgten Unkonzentriertheiten in der Defensive dafür, dass sich die Ascherslebener zwischenzeitlich bis auf 18 Punkte absetzen konnten. Zwei krachende Dunkings in den Schlussminuten von Richard Fröhlich, ließen die Stader zwar noch einmal auf 70:75 herankommen, brachten aber nicht mehr die Wende. „Es ärgert mich, dass wir die Partie so leichtfertig hergeschenkt haben“, sagte Barloschky nach dem Spiel. „Sieht man von den letzten zehn Minuten ab, bin ich für die kommenden Begegnungen jedoch positiv gestimmt.“

Am Wochenende trifft der VfL auswärts auf den Tabellennachbarn Hannover Korbjäger, will die knappe 88:90 - Hinspielniederlage vergessen machen.