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Die Moral ist ungebrochen

Stader Judo-Team verliert die letzten Saison-Wettkämpfe / Mannschaft soll verstärkt werden


ig. Stade. Am letzten Kampftag der Regionalliga Nord traf die Herrenmannschaft des VfL Stade in Osnabrück auf die Heimmannschaft der Crocodiles Osnabrück und die Gäste von der JG Sachsenwald. Stade verlor beide Begegnungen mit 2:5. Überzeugend: Hanns - David Claren, der seine beiden Begegnungen für sich entscheiden konnte. Gegen die JG Sachsenwald konnte Tjado Ganders (-60kg) punkten. Erfolgreich mit einem Sieg gegen die Crocodiles war auch Tobias Cegan. Der Stader verabschiedet sich nach 15 Jahren aus dem Herrenteam, will ab jetzt kürzer treten. „Tobias war durch seine Erfahrung ein wichtiger Stützpfeiler der Mannschaft und wird mit Sicherheit in der nächsten Saison eine große Lücke hinterlassen“, so VfL-Pressesprecherin Henrike Steffens.

Trotz der Niederlagen und Schlusslicht in der Tabelle ist die Moral der Mannschaft ungebrochen. Der Klassenerhalt wurde dadurch erreicht, weil die Regionalliga mit sieben Mannschaften nicht voll besetzt ist. Steffens: „Normalerweise sind es neun.“

Alle Kämpfer seien weiterhin bereit, sich der Aufgabe Regionalligakämpfe zu stellen. Cheftrainer Egon Krien will für die kommende Saison das Team verstärken: „Trotzdem wird es schwer, Mannschaftssiege zu erreichen. Viele der Teams in der Regionalliga nutzen das Doppelstartrecht für ihre Kämpfer. Das bedeutet, dass viele neben den Kämpfen in der Regionalliga auch in der 1. und 2. Bundesliga an den Start gehen.“ Der Coach sieht die Regionalliga als sportliche Herausforderung. Sie biete den Kämpfern die Möglichkeit, gegen starke Gegner anzutreten. „So können gerade jüngere Athleten von diesen Kampferfahrungen profitieren. Außerdem wollen wir für die Nachwuchssportler der Region eine Perspektive schaffen, um talentierte Kämpfer in der Region zu halten." Die Herrenmannschaft bestehe aus jungen Kämpfern mit viel Potential. Krien: „Es braucht nur noch ein wenig Zeit, damit dieses vollständig abgerufen werden kann."