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Die Nachwuchsarbeit trägt Früchte

Häufig auf Platz eins: Kimberley Böttcher (Foto: VfL)

Die Stader Judoka ziehen ein positives Resümee / Erfolge auf allen Ebenen

ig. Stade. Die Judoka in Stade sind mit dem sportlichen Verlauf des Jahres zufrieden. "In allen Altersklassen konnten Erfolge erzielt werden", sagt VfL-Pressesprecherin und Trainerin Henrike Steffens. Die intensive Nachwuchsarbeit trage Früchte. Beispiele: In den Altersklassen U10/U12 stecke sehr viel Potential, um bei den offiziellen Meisterschaften der höheren Altersklasse in den nächsten Jahren erfolgreich vorne mitzukämpfen. Hervorzuheben sind: Franziskas Schulze und Yasemin Sari, die bei den Bremen Open im Dezember, bei ihren ersten internationalen Einsätzen, Platz zwei und Platz drei belegten. Patrick Böttcher kam bei seinem ersten internationalen Einsatz in Polen auf Platz eins. Steffens: "Bei dem Turnier handelt es sich um ein Sichtungsturnier im Nachwuchsbereich für den polnischen Kader. Insgesamt waren an zwei Wettkampftagen 770 Judoka am Start."
In der Altersklasse U15 qualifizierten sich neun Aktive für die Landeseinzelmeisterschaft und vier für die Norddeutschen Meisterschaften. Bei den Bezirkstitelkämpfen belegten Kimberly Böttcher, Rebecca Redlich, Annelie Puchta und Milan Obecny erste Plätze. Hoch anzusiedeln sind die Erfolge von Kimberley Böttcher: Die junge Staderin wurde Landes- und Norddeutsche Meisterin. Vier U18-Judoka erkämpften sich bei den Landeseinzelmeisterschaften vordere Platzierungen. Allen voran Lucas Herrmann, der seine Leistung mit dem Niedersachsentitel krönte. Zweite Plätze gingen Tim Longeru und Lukas Langfeldt. Hervorzuheben ist auch Klara Skiera, die mit 17 Jahren in diesem Jahr zwei Mal an deutschen Meisterschaften (höherer Altersklassen) teilnahm. Außerdem wurde sie auf Grund ihrer gezeigten Leistungen für die deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände nominiert, erkämpfte sich im Dezember mit der U18/U21 Niedersachsenauswahl Platz drei.
Beim Bundesliga-Damen-Team gab es berufsbedingte und verletzungsbedingte Ausfälle. "Dadurch war die optimale Platzierung nicht zu erreichen", so Steffens. In den kommenden Jahren werde sich die Mannschaft deutlich verjüngen. "Und sicherlich wird das eine oder andere Talent aus dem eigenen Nachwuchs zu einer festen Größe des Teams werden." Die Herrenmannschaft trat erstmals in der Abteilungsgeschichte in der Regionalliga an. Die Mannschaft stellte sich dieser Herausforderung und sammelte erste Erfahrungen. "Die Mannschaft wird in der kommenden Saison zusätzliche Kämpfer bekommen, um erfolgreich mithalten zu können", so VfL-Coach Egon Krien. Sein Blick in das neue Jahr: "2016 wird für uns bestimmt ein gutes Jahr."