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Ein bitterer Tag für den Stader Fußball

Ort-Derbys wird es im Stader Stadtwerke-Stadion weiter geben

VfL Stade und Stadtkonkurrent TuS Güldenstern steigen ab

ig. Stade. Das ist bitter für den Fußball im Landkreis Stade! Nach dem VfL Stade steigt wohl auch Stadtkonkurrent TuS Güldenstern in die Bezirksliga ab. Das Team von Martin König verlor am vergangenen Wochenende das letzte Punktspiel gegen Blau Weiß Bornreihe mit 2:3 Toren. Ein Hintertürchen könnte sich aber für das König-Team noch auftun: Wenn Oberligist Lupo Martini Wolfsburg in die Regionalliga und Landes-Vize-Meister Teutonia Uelzen in der dann fälligen Relegation in die Oberliga aufsteigen, bleiben die Kicker von der Camper Höhe in der Landesliga.
Der Abstieg hat auch für die zweite TuS-Vertretung böse Folgen: Die Kicker müssen auf das Relegationsspiel um den Aufstieg in die Beziksliga verzichten.
"Das ist das Schlimmste, was uns passieren konnte", resümierte der frustrierte Güldenstern-Coach Martin König. Dabei war seine Crew im Auswärtsspiel gegen Bornreihe dem Sieg ganz nah, führte mit 2:1, besaß Chancen für zwei weitere Treffer. Ein Remis hätte zum Klassenverbleib gereicht. Fest steht: Martin König und Nils Gramkow bleiben Güldenstern als Trainer erhalten. Präsident Thomas Trabandt wagt schon einmal den Blick in die Zukunft. "Unser Ziel ist der sofortige Aufstieg." Das wird kein Spaziergang: Die neue Liga ist stärker besetzt als in der vergangenen Saison. VfL Stade, TuS Güldenstern, TSV Wiepenkathen, FC Oste/Oldendorf, A/O II, D/A II, VSV Hedendorf/Neukloster, ASC Cranz -Estebrügge und TuS Harsefeld mischen mit. Fest steht aber auch: Sollte es der TuS-Führungsetage gelingen, den bestehenden Kader an den Verein zu binden, wird die König-Elf die Favoritenrolle einnehmen. Freuen dürfen sich die Fans jedenfalls in der anstehenden Saison auf weitere Orts-Derbys.
Möglich ist auch, dass wieder intensiv über eine Zusammenarbeit - wie beim Fußball-Nachwuchs - nachgedacht wird.