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Ein farbiges Spiel

Pascal Sauff ließ sich von der allgemeinen Nervosität nicht anstecken und war mit sechs Toren erfolgreichster Schütze (Foto: HSG)

23:32 Auswärtsniederlage stoppt "Bü/Dro's" Auswärtstrend / Rote Karte für Trainer Marcin Waryas / Derby gegen Bremervörde steht an


ig. Bützfleth. Die Oberligahandballer der HSG Bützfleth/Drochtersen (Bü/Dro) haben die Auswärtsbegegnung bei der TSG Hatten/Sandkrug deutlich mit 23:32 verloren.

"Der in den letzten Spielen festzustellende Aufwärtstrend scheint damit unterbrochen", sagt Pressesprecher Rudi Ohm. Dabei hatte das Spiel für die Kehdinger verheißungsvoll begonnen. Bü/Dro führte mit guter Spielanlage schnell mit 2:0, wurde dann aber mit unverständlichen Entscheidungen der schwachen Schiedsrichter aus dem Konzept gebracht. „Die Unparteiischen hatte sich am diesem Tage ihren Titel wahrlich nicht verdient“, kommentierte Mannschafts-Betreuer Hendrik Sievers deren einseitige Leistung.

Insgesamt 10 Zeitstrafen hatte die HSG abzusitzen, gegenüber drei der Hausherren. Der sonst so besonnene Bü/Dro-Coach Marcin Waryas konnte sich mit der Kritik an den Schieris nicht zurückhalten, kassierte nach einer Verwarnung die erste Zwei-Minuten-Strafe. Für weitere Proteste gab es in der letzten Minute der ersten Halbzeit die "Rote Karte" gegen ihn. Die junge HSG-Truppe ließ sich von der Hektik anstecken, verlor zeitweise total den Faden. Trotzdem schien der Pausenstand von 12:17 noch aufholbar. Mit dem zwischenzeitlichen 8-Tore-Rückstand in Hälfte zwei wollten sich die Gäste nicht abfinden, kämpften und waren beim 20:24 wieder in Schlagdistanz.

Die prompt im Anschluss an ein harmloses Foul erfolgte Zeitstrafe machte der Aufholjagd ein Ende. Die Hausherren übernahmen die Initiative, bauten ihren Vorsprung aus, sicherten sich letztlich ihren 32:23 Erfolg. Zum allem Überfluss ließ sich Marek Suszka kurz vor Schluss noch zum einem mit einer Disqualifikation geahndeten unnötigen Foul hinreißen - und wird seiner Mannschaft, wie auch Coach Waryas, am Samstag, 18. Oktober, 1^9 Uhr, Dreifachhalle Drochtersen, im Derby gegen den TSV Bremervörde fehlen.

„Mit einer solchen Situation umzugehen, hatte unsere junge Truppe noch nicht gelern", nahm Hendrik Sievers seine Mannschaft in Schutz. „Mit ein wenig mehr Disziplin hätten wir sicher ein anderes Ergebnis erzielen können.

HSG-Boss Sven Wolter hofft am Samstag beim Derby "auf ein volles Haus und kräftige Unterstützung durch die Fans". Auch wenn der Zweitplatzierte aufläuft, sei das junge HSG-Team immer für eine Überraschung gut. Wolter warnt vor dem super schnellen Handball der Gäste. "Wir müssen versuchen, deren Spielfluss zu unterbinden, dürfen uns keine Fehler erlauben."