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Eine einseitige Partie

Karim Elsayed feierte ein gelungenes Debüt (Foto: oh)

Kantersieg / VfL Stade besiegt Magdeburg mit 134:39

ig. Stade. Eine so einseitige Begegnung gab es in der 1. Basketball-Regionalliga Nord vermutlich selten: Der VfL Stade schickte die BBC Magdeburg Eagles II am vergangenen Sonntag mit 134:39 nach Hause.

Die erste Mannschaft von Magdeburg trat am gleichen Tag in der 2. Basketball-Bundesliga ProB an, weshalb die zweite Garde nur mit sechs Spielern nach Stade reiste. „Magdeburg war in einer schwierigen Situation, weil die Doppellizenzspieler für die erste ran mussten“, so Stades Trainer Benka Barloschky. Personalprobleme hin oder her: Die sechs Spieler waren nicht konkurrenzfähig.

Zwei Mal zu Beginn des ersten Viertels stand es Unentschieden. Danach zogen die Gastgeber unaufhaltbar davon. Nachdem bereits das erste Viertel mit 35:9 klar an Stade ging, wuchs der Vorsprung der Heimmannschaft bis zur Pause bereits auf beinahe 50 Punkte (68:19). Im zweiten Spielabschnitt ging es so weiter: Über 65 Punkte Vorsprung nach dem dritten Viertel (95:30) baute der VfL Stade die Führung auf maximal 95 Punkte Unterschied bei Ertönen der Schlusssirene aus. Die Stader Spieler konnten in der Offensive machen, was sie wollten, während sie defensiv kaum gefordert wurden. Dennoch war Barloschky froh, „dass die Mannschaft das Spiel bis zum Ende ernst genommen und den Zuschauern etwas geboten hat“.

Die Fans konnten sich in der Tat über viele Highlights freuen: Davey Hopkins traf 15 seiner 19 Feldwurfversuche, davon 13 von 13 innerhalb der Dreipunktelinie - und beendete das Spiel mit 34 Punkten, 13 Assists und elf Rebounds. Ceyhan Pfeil zeigte sich mit sechs von acht erfolgreich verwandelten Dreipunktewürfen treffsicher von außen, kam auf 20 Zähler, vier Assists und vier Rebounds. Drittbester Scorer war Sergej König mit 14 Punkten.

Zweistellig mit jeweils elf Punkten beendeten Richard Fröhlich, Kester Mayr und Doppellizenzspieler Karim Elsayed, der ein gelungenes Debüt feierte, das Spiel.