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"Feuer und Flamme" für Olympia in Hamburg

"Feuer und Flamme" für Hamburg - Klaus Widegreen
 

Informationsveranstaltung zur Hamburger Bewerbung für Oympia mit Vereinsvertretern / Öffentlichkeitsarbeit intensivieren


ig. Stade. ig. Stade. Im Landkreis Stade gibt es seit Mittwoch mehr als 50 "Olympia-Botschafter“. Den besonderen Titel verlieh Klaus Widegreen, Vizepräsident des Hamburger Sportbundes, den Vereinsvorständen, die an der Informationsveranstaltung zur "Bewerbung der Olympischen Spiele 2024 in Hamburg" im Auditorium der Privaten Hochschule Göttingen am Hansecampus Stade teilnahmen. Motto des Treffens, zu dem der Landes- und Kreissportbund, einluden: "Feuer und Flamme für Hamburg."

Die Teilnehmer zeigten sich begeistert, wollen denn auch kräftig in ihren Vereinen für die Idee werben, machten auch Vorschläge, wie noch stärker die Öffentlichkeit informiert werden könnte. So soll u.a. in den Schulen "Olympia" als Unterrichtsthema aufgenommen werden.

Sollte Hamburg die olympischen Spiele vom IOC - die Entscheidung steht 2017 an - übertragen bekommen, wird auch Niedersachsen von der Vergabe profitieren. Olympische Wettkämpfe sollen in Garlstorf (Schießen), in Hannover, Braunschweig und Wolfsburg (Fußball) und in Cuxhaven (Segeln) stattfinden.
Hamburg wolle keinen Gigantismus, sondern "back to the roots", betonte Widegreen. „Nachhaltige Spiele, bei denen der Sport und der Mensch im Vordergrund stehen. Sparsam und herzlich." Für Hamburg sei auch klar, dass die Ausrichtung nicht zu einer höheren Verschuldung führen dürfe.
Weitere Pluspunkte: Es entstünden keine Bauten und Sportstätten, für die es nach den Spielen keinen Bedarf gibt. Aus dem Olympischen Dorf - zentraler Mittelpunkt soll der Kleine Grasbrook werden - und dem Mediendorf in Wilhelmsburg sollen nach den Spielen neue attraktive Stadtviertel zum Wohnen und Arbeiten werden. Widegreen: "Olympia wird Teil des Hamburger Wohnungsbauprogramms.“ Das Besondere: Die Spiele werden ein Event der kurzen Wege. Die meisten Olympiastätten sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird im März 2015 entscheiden, ob Hamburg oder Berlin ins internationale Rennen geschickt wird. Da beide Städte eine gute Bewerbung abgegeben haben, will der DOSB unter anderem danach entscheiden, in welcher Stadt die Einwohner mehr hinter ihrer Bewerbung stehen. Widegreen: "Also wo mehr Olympia-Euphorie herrscht." Dazu sollen die Einwohner der beiden Städte befragt werden.

Gut für Hamburg! Denn in der Hansestadt sind immer mehr Menschen "Feuer und Flamme". Laut einer Umfrage von Infratest Dimap sind 62 Prozent dafür. Bei der letzten Umfrage des DOSB im September waren es „nur“ 53 Prozent. "Da sind wir schon Berlin weit enteilt. Da geht aber noch mehr", ist sich der Sportbund-Vize sicher. "Wir brauchen mehr als 70 Prozent." In Stade gab es jedenfalls schon 100 Prozent Zustimmung: Alle waren begeisert. Auch weil Olympische Spiele Sogwirkung haben. "Sie beleben den Vereinssport, sorgen für mehr Mitglieder, sprechen die Jugend an“, so ein Teilnehmer.