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Gegen das Schlusslicht punkten

Ghenadi Golovici erzielte im Spiel gegen den Meisteraspiranten Tarp-Wanderup fünf Tore (Foto: oh)

HANDBALL: Fredenbeck verliert / Abstieg rückt näher / Beckdorf putzt mit Rumpfkader HSV Usedom

ig. Stade. Handball-Drittligist VfL Fredenbeck kann nicht mehr gewinnen. Am vergangenen Wochenende verlor der Geestclubdie Partie gegen Tarp-Wanderup mit 28:32 Toren, steht nach der Niederlage mit einem Bein in der Oberliga. „Der Abstieg in die vierte Liga, das wäre die Katastrophe für den Traditionsclub“, so ein enttäuschter Fan nach dem Debakel gegen die Nordlichter. Dabei gab sich Trainer Uwe Inderthal vor dem Spiel noch optimistisch. „Aus den sechs Heimspielen sollen die Punkte für den Klassenverbleib geholt werden.“
Seinem Team fehle in entscheidenen Phasen einfach die Clevernesss, so der frustrierte Coach auf der Pressekonferenz Im Spiel gegen den Tabellenzweiten überzeugten die Fredenbecker erneut nur 45 Minuten, brachen danach ein. Dabei konnte sich Fredenbeck nach der 16:14-Pausenführung in der 40. Minute mit 23:18 absetzen. Der Geestclub verlor in der 44. Minute mit Benedict Philippi seinen Linkshänder (3. Zeitstrafe). Und wegen der Manndeckung gegen Maciek Tluczynski fehlten den Gastgebern im Rückraum die Alternativen. Die Wölfe nutzten die technischen Fehler und die überhasteten Fehlwürfe eiskalt zu Gegentoren. Inderthal: „Jetzt müssen wir im Heimspiel am kommenden Samstag gegen Schlusslicht Usedom einen Sieg einfahren.“ Beginn in der Geestlandhalle: 19.30 Uhr.
Wie man gewinnen kann, macht der SV Beckdorf vor. Das Team fegte mit einem ersatzgeschwächten Kader HSV Insel Usedom mit 41:31 aus der Halle. Dem Trainer fehlten mit Benjamin Murray, Christian Jansen, Hauke Herbst,Till-Oliver Rudolphi und Stefan Völkers gleich vier Stammspieler.
Die Verletzung von Torjäger Völkers aus dem Pokalspiel gegen Achim/ Baden, die man zunächst für eine schlichte Kapselverletzung hielt, erwies sich als schwerer als erwartet. Der Linkshänder erlitt einen Knochenbruch am oberen Gelenk des linken Daumens und fällt bis zu sechs Wochen aus.
So müssen die Beckdorfer in den kommenden zwei Monaten in Rumpfbesetzung und nahezu ohne Rückraum antreten. Alle Verhandlungen, die Manager Klaus Meinke mit möglichen Kandidaten führte, blieben bisher erfolglos. Coach Dammann: „Es ist also keine Besserung in Sicht und die Mannschaft steht in der bisher stärksten Dritten-Liga -Saison vor mehr als schwierigen Wochen.“