Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Jetzt winkt der DHB-Pokal

Nicht dabei: Marleen Czaplinski (Foto: Roehricht)
VfL Stade qualifiziert sich souverän für "Final Four" / Spitzenspiel gegen Hude /Stade trägt wieder "blau"
ig.Stade. Der ungeschlagene Tabellenführer der Handball-Oberliga, VfL Stade, lässt auch im Pokalwettbewerb des Bremer und Niedersächsischen Handballverbandes nichts anbrennen. In der dritten Cup-Runde besiegte das Team von Trainerin Trula Diminidis vor heimischen Fans den TuS Jahn Hollenstedt mit 20:30 und im Finale die SGH Rosengarten-Buchholz II mit 32:14, steht jetzt im Final Four um den Pokal mit der HSG Wilhelmshaven, der HSG Plesse-Hardenberg und dem Hannoverschen HC.
Drei der vier Mannschaften qualifizieren sich für die erste Runde im DHB-Pokal. Austragungsort ist noch offen. Am Samstag, 14. Januar, steht um 18 Uhr in der VLG-Sporthalle das Spitzenspiel gegen die HSG Hude/Falkenburg an.
Ein besonderes Spiel: In der Vorsaison luden die Stader Handballerinnen unter dem Motto "Stade trägt Blau" zur Partie ein. Der Erfolg veranlasste die Verantwortlichen zu einer Neuauflage: selber Ort, selbe Zeit, anderer Gegner.
Vor Saisonbeginn wurde die HSG nach ihrem Abstieg aus der dritten Liga als Top-Titelanwärter der Oberliga Nordsee der Frauen gehandelt. Dreizehn Spiele später steht Hude zwar in der Tabelle auf Platz drei. Doch das Team ließ mit drei Niederlagen und zwei Unentschieden bereits viele Federn.
Die Staderinnen überwinterten mit einer makellosen Bilanz auf dem ersten Tabellenplatz. Die weiße Weste soll natürlich weiterhin gewahrt werden. "Wir wissen aber um die Stärken des Gegners", so Diminiis. Besonders die Spielmacherin der HSG, Jessica Galle, ist den Staderinnen bestens bekannt. Spielte sie doch lange Zeit selbst für den VfL. Die Trainerin: "Wir werden uns wie immer auf unsere Stärken besinnen und versuchen, durchweg hohes Tempo zu gehen." Ob Diminidis auf den vollen Kader zurückgreifen kann, ist offen. Nicht dabei sind Marleen Czaplinski und Anna Henke. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Mona Hoffmann, Tina Schliecker und Leonie Klinkmann, die allesamt krank waren. Auch die spielende Co-Trainerin Kirsten Willmann wird voraussichtlich passen müssen. Dafür rückt nach langer Verletzungspause die 17-jährge Målin Ankersen in den Kader.
Die Fans können vor der Partie auch noch zwei Jugendspiele erleben: Die WJB1 empfängt um 14.30 Uhr die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf und die WJB II hat um 16.15 Uhr die JSG Langen/Bederkesa zu Gast.