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Klassenerhalt nicht mehr in eigener Hand

Kapitän Kester Mayr erzielte 11 Punkte, konnte die Niederlage aber nicht verhindern (Foto: oh)

Basketballer des VfL Stade verlieren gegen die "Löwen"

ig. Stade. Nach der 72:75-Niederlage gegen die Hertener Löwen muss sich der VfL Stade langsam vom Gedanken Klassenerhalt in der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord verabschieden.
Durch die zweite Niederlage im zweiten von sechs Playdownspielen hat es die Mannschaft von Trainer Benka Barloschky nicht mehr in der eigenen Hand, die Klasse zu halten. Der Klassenverbleib ist jetzt nur noch möglich, wenn der VfL seine ausstehenden vier Spiele gewinnt. Oder die BSW Sixers und die Hertener Löwen alle verbleibenden vier Spiele verlieren. "Szenarien, die nur noch theoretischer Natur sind", sagt Co-Trainer Tilman Rakers.
Nach einer starken ersten Halbzeit wirkte Stade in Hälfte zwei in der Offensive nervös, erzielte nur 25 Punkte nach der Halbzeitpause, konnte in der entscheidenden Phase weder offensiv noch defensiv die nötigen Akzente setzen, um das Spiel zu gewinnen.
In der ersten Halbzeit hatte Stade starke Phasen, baute Anfang des zweiten Viertels eine zehn-Punkte-Führung auf. Herten antwortete zwar prompt, konnte mit einem 11:1-Lauf zwischenzeitlich ausgleichen. Doch bis zur Pause hatte sich der VfL wieder sieben Punkte Vorsprung erarbeitet.
Bis zur Halbzeit verwandelte das Team fünf von elf Dreierversuchen. Nach dem Seitenwechsel gelangen nur noch zwei von zwölf Treffern von der Dreipunktelinie. Rakers: "Exemplarisch für den Umschwung." Gleich aus der Halbzeit kommend, gelang es Herten, den Sieben-Punkte-Rückstand zum 47:47 auszugleichen. Bevor es in einem harten Kampf beider Teams bis zum Ende knapp blieb.
Für den VfL punkteten Davon Roberts (14), Steffen Kiese (13), Kester Mayr und Markus Timm (jeweils 11) zweistellig.