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Knapp an Sensation vorbei

Aleksej Kiselev überzeugte mit sechs Toren (Foto: Foto: oh)
ig. Bützfleth. Bei der heimstarken HSG Schwanewede/Neuenkirchen schrammten die Oberligahandballer der HSG Bützfleth/Drochtersen knapp an einer kleinen Sensation vorbei. Der Tabellenfünfte hatte bisher in eigener Halle nur ein Spiel verloren. Gegen die Kehdinger Gäste sah es über mehr als eine Halbzeit lang nach der zweiten Saisonniederlage aus. Die Kehdinger mussten mit Christian Funck, Tim Borchers, Flemming Stüven und Clemens Hagemann gleich auf vier Stammspieler verzichten, konnten das aber glänzend kompensieren. „Mit dem gesicherten Klassenerhalt im Rücken war der Druck weg, wir konnten endlich frei aufspielen", so Spielertrainer Marcin Waryas. Im Rückraum wechselte er sich mit Max Bock in der Regie und im Torewerfen ab. In der Abwehr brachte Benjamin Kenter im Tor die Heimmannschaft zur Verzweiflung. Der gefürchtete Sturm der Schwaneweder kam nicht zur Entfaltung. Bei der 16:13 Halbzeitführung der Kehdinger wackelte der Favorit. Auch nach Wiederanpfiff war Bü/Dro zunächst die aktivere Mannschaft. Ehe nach der Manndeckung gegen Marcin Waryas der Spielfluss unterbrochen wurde, Schwanewede zum 22:22 ausgleichen und in Führung gehen konnte.
Erst in der Schlussphase knüpften die "Men in Black" wieder an die Leistung der ersten Halbzeit an, waren beim 32:33 in der 59. Minute wieder auf Tuchfühlung. Ein umstrittener Strafwurf für die Heimmannschaft brachte letztendlich deren Erfolg.Trotz der Niederlage zeigte sich Waryas zufrieden mit dem Auftritt seiner Truppe. „Das war unser bestes Auswärtsspiel. Am kommenden Wochenende hat die HSG spielfrei. "Zum vorletzten Spiel geht es am 25. Mai zum Titelaspiranten SG Achim/Baden.