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Mission Possible: Oberliga!

Topscorers Sergej König

Stader Basketballer wollen den direkten Verfolger putzen

ig. Stade. "Wir denken von Spiel zu Spiel" heißt es immer wieder nach einem Sieg seiner Mannschaft. Lange hält sich Simon von Harten, Basketball-Coach im VfL Stade, bedeckt, lässt sich zu keiner eindeutigen Zielvorgabe hinreißen. Doch nach der Herbst-Meisterschaft und sieben Siege aus acht Spielen tritt auch er nicht mehr auf die Euphoriebremse, spricht das inoffiziell längst bestehende Ziel aus: "Aufstieg in die Oberliga".

Um diesem gerecht zu werden, gilt es noch Rückspielsiege gegen bereits geschlagene Mannschaften einzufahren. Aber vor allem muss am Samstag, 17. Januar, um 18.30 Uhr in der Sporthalle am Bockhorster Weg ein Erfolg gegen den direkten Verfolger und bisher einzigen Stade-Bezwinger TuS Hohnstorf/Elbe her. Der Eintritt ist frei.

Während für die meisten Partien der Rückrunde Pflichtsiege erwartet werden können, steht der Mannschaft mit Hohnstorf eine echte Zerreißprobe ins Haus. Das Hinspiel ging verloren. Jetzt plant Stade Wiedergutmachung. „Wir wissen, dass mit Hohnstorf ein echtes Schwergewicht auf uns wartet. Aber auch wir haben zugelegt. Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe“, so von Harten. Ein Sieg würde vermutlich den Aufstieg in die Oberliga bedeuten.

Abgesehen von Hohnstorf konnte in der Hinrunde kein Team gegen die Stader bestehen. Mit im Schnitt 20,67 Punkten Vorsprung war das Team in allen anderen
Partien siegreich. Neben starken Einzelleistungen von Sergej König (27,3 Punkte pro Spiel) und Christian Möller (36,8) überzeugte vor allem die Team-Defense. Angeführt von Kapitän An Huynh und Abwehrchef Philipp Krohn ließ der VfL nur wenige Punkte zu, kam im Gegenzug zu schnellen Fastbreak-Punkten. Abteilungsleiter Michael von Bremen: "Das Team ist intakt. Die Mischung aus jungen Wilden und erfahrenen Haudegen stimmt."