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"Mit uns nicht zu machen!" Knallharte Kritik an der "Reform"

Sollte die Strukurreform - Reform kommen, müssen die Kreis-Leichtathleten lange Reisen antreten
Leichtathleten sind gegen NLV-Strukturreform / Gespräch mit dem Präsidium sollen folgen
ig. Stade. Beim Verbandstag des Kreis-Leichtathletikverbands Stade in Ottenbeck sprachen sich die Delegierten einstimmig gegen die vom Niedersächsischen Leichtathletik-Verband (NLV) ins Gespräch gebrachte Abschaffung der Bezirks- und Kreisverbände aus (das WOCHENBLATT berichtete). "Diese Strukturreform mit neuen Regionen und weiten Anfahrtswegen ist mit uns nicht zu machen", so Kreis-Leichtathletik-Boss Johann Schlichtmann auf der Versammlung. Gleichwohl signalisierte er Gesprächsbereitschaft mit dem Landesverband. Dann sollen Fragen geklärt werden. Schlichtmann: "Zum Beispiel, ob Sanktionen bei fehlender Reformbereitschaft drohen oder ob es von Landesebene mit neuen Strukturen eine stärkere Förderung auf dem Lande gibt." Dann knallharte Kritik: „Was haben wir eigentlich vom NLV?“ Der Verband kümmere sich doch so gut wie nicht um die Basis. „Die in Hannover brauchen doch nur Punkte im Ranking mit den anderen Bundesländern. Wir wollen Kreise und Bezirke erhalten. Wir wollen unsere Athletinnen und Athleten im Kreis zusammenhalten. Und ein Highlight der vergangenen Jahre war für viele Athletinnen und Athleten der Kreise-Vergleich. Das wollen wir nicht aufgeben", so sein bedachtes Fazit. Das NLV-Präsidium habe sich in Sachen Strukturreform unglücklich verhalten.
Als Kreisvorsitzender wurde Johann Schlichtmann, als Schatzmeister Werner Klintworth einstimmig für die nächsten zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Einen Breitensportwart, Wett- und Kampfrichterwart sowie Jugendwart wird es weiterhin nicht im Vorstand des KLV Stade geben. Im nächsten Jahr stehen die Überarbeitung der Satzung, der Mitgliederliste sowie die Integration des neuen Vereins im KL - VSV Hedendorf-Neukloster - auf der Agenda.