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Mit weißer Weste in die Winterpause

Gut aufgelegt: Keeperin Elena Brückner (Foto: Roehricht)

Handball-OberligaStade erledigt Pflichtaufgabe gegen Bü/Dro souverän

ig. Stade. Das Stader Handball-Oberliga-Team VfL Stade geht mit weißer Weste in die Winterpause. Am vergangenen Wochenende besiegte der aktuelle Tabellenführer den Liganeuling und Schlusslicht HSG Bützfleth/Drochtersen mit 19:35 (das WOCHENBLATT berichtete). Die Stader Damen gehen nun in eine kurze Handballpause, die sie sich angesichts der makellosen Hinrunde ohne Niederlage verdient haben. Erst am 5. Januar steigen die "Ladies" wieder ins Mannschaftstraining ein. "Bis dahin halten sie sich mit Hausaufgaben fit", so Trainerin Trula Diminidis. Laut Spielberichtsbogen war Stade im Derby zwar nahezu komplett, doch fielen mit Kirsten Willmann, Astrid Meyer, Viviane und Rebecca Burandt sowie Nicola Augustin neben den Langzeitverletzten gleich fünf Spielerinnen wegen Krankheit und Urlaub aus.
"Wir waren gehandicapt, aber Büdro auch", so Diminidis, die besonders mit dem ersten Durchgang ihrer Mannschaft zufrieden war. Denn mit einer stabilen Abwehr und einer gut aufgelegten Elena Brückner (Foto) im Tor erarbeitete sich ihr Team über 5:0 und 10:3 eine 20:8-Halbzeitführung. Angetrieben von einer erneut starken Julia Wichern gingen die VfLerinnen ein hohes Tempo, dem der Gegner nicht viel entgegenzusetzen hatte. In Halbzeit zwei zügelte Diminidis angesichts der Personallage ihre Schützlinge dann etwas. "Das Spiel war zur Pause bereits entschieden. Deswegen wollte ich, dass die Mädels mit ihren Kräften haushalten." Sie sollte Recht behalten. Die Gäste bauten ihre Führung trotz des niedrigeren Gangs sogar noch auf zwischenzeitlich siebzehn Tore aus. "Mein größtes Anliegen war es, dass die Mannschaft Spaß am Handball hat und nicht verkrampft. Und das ist ihr gelungen", so Diminidis.