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Respekt vor dem Gegner

Stades US-Amerikaner Karl Finley, der mit 20,7 Punkten pro Spiel Topscorer ist (Foto: Fromme)

Die erste große Zereißprobe für den VfL Stade / Packendes Nordderby steht bevor


ig. Stade. Ein Höhepunkt der noch jungen Saison steht den Basketball-Herren des VfL Stade am Freitag, 23. Oktober, ins Haus. In der VLG-Sporthalle steigt um 20.15 Uhr das Nordderby gegen Rot-Weiß Cuxhaven. Nach spielfreiem Wochenende brennt die Mannschaft von Trainer Nemo Weber auf das Duell mit dem selbsternannten Titelaspiranten.

Selten war ein Team der 1. Regionalliga so stark besetzt wie das der Cuxhavener. Vor der Saison holten die Verantwortlichen sieben Profis an die Nordsee, die mit erfahrenen Zweitliga-Spielern und einigen Nachwuchs-Talenten den direkten Wiederaufstieg schaffen sollen.

Doch während Stade noch ungeschlagen - drei Spiele, drei Siege - in die Partie geht, haben die Cuxhavener bereits ein Mal Federn gelassen. Beim Saisonauftakt gegen den anderen großen Aufstiegskandidaten, SSV Lok Bernau, gab es eine knappe 72:77- Heimniederlage. "Seitdem sind die Rot-Weißen zum Siegen verdammt, wollen sie das ausgesprochene Saisonziel der Meisterschaft aus eigener Kraft stemmen", so VfL-Pressesprecher Justin Moradi.

Dass das Team von der Nordsee einen weiteren Ausrutscher aber unter allen Umständen vermeiden will, machen die Ergebnisse der letzten Spiele deutlich. Cottbus fertigte Rot-Weiß daheim mit einem 43-Punkte-Vorsprung ab. Rendsburg musste sich vor eigener Kulisse mit 50:83 geschlagen geben. "Es wartet die erste große Zerreißprobe auf unsere Mannschaft", sagt Stades Teammanager Rudi Steinkamp.

Als Stader Eigengewächs freut sich Coach Weber ganz besonders auf die Partie. "Ein Derby zwischen Stade und Cuxhaven gab es schon lange nicht mehr. Ich glaube, dass am Freitag alle Beteiligten viel Spaß haben werden." Dass sich der VfL gegen ein Spitzenteam wie Cuxhaven in der Außenseiterrolle befindet, sieht Weber nicht als Nachteil. "Natürlich empfangen wir Rot-Weiß mit dem nötigen Respekt. Aber wir werden uns nicht verstecken - und alles daran setzen, zwei Punkte zu holen." Und: Mit den Stader Fans im Rücken sei alles möglich.