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Sieg festigt Platzierung

Spitzenreiter VfL Stade besiegt Garrel / Deutliche Worte in der Halbzeit

ig. Stade. Das war eher ein Kampf "David gegen Goliath" - nur dass Goliath VfL Stade in seinem zehnten Punktspiel in der Handball-Oberliga Frauen mit 32:27 (19:14) dem Frauenhandball-Oberligisten BV Garrel keine Chance ließ.
Wie so oft startete der verlustpunktfreie Tabellenführer überlegen, mit hohem Tempo und sicher in den Angriffen gegen den bis dato in eigener Halle noch ungeschlagenen BV, legte somit den Grundstein für den Erfolg. Spielstand nach elf Minuten: 10:4 für den Titelanwärter.
Doch es folgte ein Konzentrationsverlust, den Garrel für sich nutzte und im Spiel blieb. Trainerin Trula Diminidis erklärte die Nachlässigkeiten ihrer Mannschaft angesichts des Vorsprungs in der Tabelle und der erneuten schnellen Führung als nachvollziehbar. "Ich trainiere Menschen und keine Roboter." Dennoch war ihr die 19:14 Führung zur Halbzeit zu wenig. So fand sie in der Halbzeitansprache deutliche Worte, um dem Gegner keinerlei Chance einzuräumen. Dank der beiden gut aufgelegten Stader Torhüterinnen Elena Brückner und Anna Henke gelang es trotz vergebener Tormöglichkeiten, Garrel weiterhin auf Distanz zu halten. Zudem zeigte die umsortierte Abwehr in eine 5-1-Formation die gewünschte Wirkung - ein Zwischenspurt von 23:19 auf 28:20 gelang. "Wichtig ist, dass wir immer in der Lage sind, nachzulegen. Das haben die Mädels in Dinklage und nun auch in Garrel eindrucksvoll gezeigt", so die Trainerin. Am Samstag, 3. Dezember, trifft Stade in der VLG Sporthalle um 18 Uhr auf den Elsflether TB. Die HSG Bützfleth verlor das Auswärtsspiel gegen ATSV Habenhausen mit 21:34. Das Team mache von Spiel zu Spiel die gleichen Fehler, so Trainer Benjamin Nagel. "Zu passiv in der Abwehr. Vorne wilde Bälle." Das nächste Auswärtsspiel: am Sonntag bei der HSG Phönix.