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Stade korrigiert Fehlstart

Bleibt dem VfL Stade erhalten: Julia Wichern (Foto: Röhricht)
Eine Zitterpartie! VfL Stade besiegt Elsflether TB mit 36:31/ Juila Wichern verlängert
ig. Stade. So hatte sich Trainerin Trula Diminidis das letzte Heimspiel der VfL-Oberliga-Handballerinnen im Jahr 2016 nicht vorgestellt. Sie wollte die heimischen Zuschauer mit einer emotionsgeladenen Begegnung in die Winterpause schicken. Stattdessen erlebten die Fans eine zittrige Partie, in der letztlich die Einzelleistungen den Unterschied machten.
Die VfL-Handballerinnen hatten den Elsflether TB zu Gast, der mit nur sechs Feldspielerinnen anreiste. Stade hatte indes eine volle Bank - und alle Möglichkeiten, den Kontrahenten zu überrennen. Elsfleth dachte jedoch nicht daran, sich dem Tabellenführer kampflos zu ergeben. So entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Die Staderinnen vergaben im Angriff viele Torchancen, packten in der Abwehr nicht konsequent zu. Halbzeitstand:16:16. Diminidis fand in der Pause deutliche Worte, forderte ihr Team auf, "endlich volle Entschlossenheit auf dem Spielfeld zu zeigen."
Doch nach dem Seitenwechsel legte zunächst Elsfleth nach, ging durch zwei Gegenstöße in Führung. Mit der Hereinnahme von Melanie Schliecker kam die Wende. Stade setzte sich ab. Auch Mona Hoffmann erzielte in dieser Phase wertvolle Treffer, baute die Führung ihrer Mannschaft aus. Am Ende stand es 36:31 für den VfL Stade. Diminidis: "Elsfleth hat uns gezeigt, dass wir den Fokus nicht verlieren dürfen. Nun müssen wir uns auf Wilhelmshaven konzentrieren und unsere Hausaufgaben machen."
Eine "Hausaufgabe" hat Diminidis schon erledigt. Julia Wichern wird dem VfL in der nächste Saison erhalten bleiben. "Jules Zusage ist ein großer Gewinn." Wichern will weiter für Stade Tore werfen, weil sie hier viel Spaß habe und das Team schätze. Am Samstag, 10. Dezember, trifft der VfL auf Wilhelmshaven. Zur Auswärtspartie wird ein Bus eingesetzt. Abfahrt: 13 Uhr am Parkplatz des Vincent-Lübeck-Gymnasiums. Anpfiff: 17 Uhr.