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Stader verlieren Nervenkrieg

Nemon Weber gibt Anweisungen (Foto: Fromme)

Knappe Niederlage der Stader Regionalliga-Herren


ig. Stade. Das Stader Basketball-Regionalligateam verlor am vergangenen Sonntag vor mehr als 300 Fans gegen die BG Aschersleben Tigers mit 81:82. Eine bittere Niederlage: Denn fünf Sekunden vor dem Abpfiff führte die Crew von Trainer Nemo Weber mit 81:79. Dann gelingt den Gästen ein Dreipunkterfolg. Stade geht mit der Sirene an die Foullinie - und verwirft beide Freiwürfe.

"Das hätte nicht passieren dürfen", schimpfte Trainer Nemo Weber nach dem hochklassigen Spiel. "Wir hätten foulen müssen." Teammanager Rudi Steinkamp sprach von "einem tollen Spiel". Doch der VfL habe zu viele Fehler gemacht.
Lediglich im zweiten Viertel schaffte Stade eine Sechs-Punkte-Führung (41:35). Dennoch lagen die Gäste nach den ersten beiden Vierteln jeweils knapp in Führung. Im dritten Viertel zogen die Gäste bis auf neun Punkte davon (55:62). Der VfL gab sich nicht auf, kämpfte sich heran, zog im letzten Viertel sogar an den Tigers vorbei. Dann schlichen sich aber wieder Fehler ein. "Eine ärgerliche und unnötige Niederlage", resümierte Coach Weber. Aschersleben habe gut gespielt. "Doch wir hätten gewinnen können."

Die zweiten Basketball-Herren des VfL Stade verloren ihr erstes Oberliga-Spiel im neuen Jahr bei den Weser Baskets II knapp mit 74:77. In einem engen und kampfbetonten Spiel waren es vor allem die beiden Hauptakteure Christian Möller (36 Punkte) und Sergej König (15), die ihre Mannschaft im Spiel hielten und von den Mitspielern immer wieder gut in Szene gesetzt wurden. "Alles in allem war es eine gute Teamleistung gegen einen starken Gegner. Hier müssen wir ansetzen und weiter darauf aufbauen", so Trainer Jan-Christian Both nach dem Spiel.

Eine Niederlage setzte es auch für das Oberliga-Damenteam. Gegen die SpVgg Halchter-Linden verlor der VfL knapp mit 44:46. Dass es am Ende wieder nicht zum erhoffen ersten Saisonsieg reichte, lag an der schwachen Ausbeute von der Freiwurflinie. Von 19 Würfen fanden nur vier ihr Ziel. Die 16-jährige Sarah Budewig kämpfte unermüdlich für den Sieg, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.

"Die Mannschaft hat toll gespielt, ist aber leider wieder zu spät aufgewacht und hat zu spät gezeigt,warum man letzte Saison aufgestiegen ist", so Trainer Both. Jetzt gelte es, eine gute Trainingswoche abzuliefern, "damit nächste Woche konstant über 40 Minuten die Leistung der letzten Minuten abgerufen werden kann".