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Staderinnen zeigen Nerven

Aufstieg verpasst: VfL unterliegt SFN Vechta mit 22:20

ig. Stade. Handball-Oberliga-Spitzenreiter VfL Stade verlor am vergangenen Wochenende mit 20:22 gegen den Zweitplatzierten SFN Vechta und bleibt Oberligist. Ein vermeidbare Niederlage: Gleich sechs Siebenmeter und viele klare Chancen wurden von der Mannschaft ausgelassen. Stade reiste mit zwei Bussen und zahlreichen Fans an. Die waren ausgelassen und voller Zuversicht, die Geschichte von vor sieben Jahren zu wiederholen.
Stade startete nach Plan in die Partie, stand sicher in der Abwehr, erspielte sich im Angriff zahlreiche Torchancen, war Vechta überlegen. Doch immer wieder scheiterten die Gäste an der gegnerischen Torfrau Ewa Wozinska. Doch trotz der zahlreichen zermürbenden Fehlwürfe steckten die Staderinnen nicht auf, kamen auch nach Rückständen immer wieder zurück. Trainerin Trula Diminidis lobte die Leistung ihres Teams: "Die Mädels haben zu keiner Zeit die Köpfe hängen lassen." Beim Stand von 20:20 dann die Wende: Der VfL kassierte kurz hintereinander zwei Zeitstrafen und zwei Tore, verlor in einer unglücklichen Aktion Melanie Schliecker, die mit einem Wadenbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. "Der Verlust von Mello traf uns schwer", so Co-Trainerin Kirsten Willmann. Sie habe in vergangenen Spielen in kritischen Momenten die richtigen Entscheidungen getroffen. Ohne Schliecker und in doppelter Unterzahl konnte Stade den Rückstand nicht mehr aufholen. Die Trainerinnen waren trotzdem stolz auf ihr Team, das gekämpft und Moral bewiesen habe.