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Stade's Basketballer fühlen sich in Berlin wie zu Hause

Davey Hopkins beim Zug zum Korb (Foto: Fromme)

Stader Basketballer besiegen Charlottenburg / Überragendes Spiel von Davey Hopkins / "Echte Hausnummer" Bernau reist an

ig. Stade. Am vierten Spieltag der 1. Basketball-Regionalliga Nord konnte der VfL Stade mit 70:60 (33:28) beim DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde den ersten Auswärtssieg und insgesamt Sieg Nummer drei in der noch jungen Saison einfahren.

Am Sonntag, 26. Oktober, trifft das Team von Benka Barloschky um 16 Uhr in der VLG-Sporthalle auf SSV Lok Bernau. "Eine echte Herausforderung für uns", sagt Team-Manager Rudi Steinkamp. Bisher habe der Vfl nur gegen relativ leichte Gegner aus dem Mittelfeld und der unteren Region in der Tabelle gespielt. "Jetzt kommt schon eine echte Hausnummer auf uns zu. Wir wollen uns aber nicht die Butter vom Brot nehmen, deutlich zeigen, wer wir sind." Er sei sich sicher, dass der VfL gut vorbereitet in die Partie gehe.

Am vergangenen Wochenende konnte Bernau das Liga-Geschehen entspannt aus der Ferne verfolgen. Die Lok hatte spielfrei. Am Spieltag davor holte der Club bei den Hannover Korbjägern den zweiten Auswärtssieg in dieser Saison. Die Bernauer setzten sich dank einer guten Defensive mit 72:53 durch.

Wie ein Auswärtsspiel kam es den Gästen allerdings gar nicht vor, machten sich doch im Publikum zahlreiche Freunde und Familienmitglieder der Stader lautstark bemerkbar. Besonders viele Fans hatte Karim Elsayed mitgebracht, kommt Stades Neuzugang doch gebürtig aus Berlin. „Das war für uns ein Auswärtsspiel mit einer besonderen Atmosphäre“, freute sich Coach Benka Barloschky über den Zuschauerzuspruch. Auch wenn spielerisch nicht alles glatt lief, war Barloschky mit dem Ergebnis und phasenweise auch mit der Leistung sehr zufrieden. „In der ersten Halbzeit haben wir uns eine Führung erkämpft. Anfang der zweiten dann unsere bisher beste Phase der Saison gehabt."

Nach dem Seitenwechsel legte sein Team in den ersten 2:40 Minuten gleich einen 11:2-Lauf hin, der aus der knappen Fünf-Punkte-Halbzeitführung einen komfortableren 44:30-Vorsprung machte. In der Spitze baute Stade den Vorsprung sieben Minuten vor Schluss auf 61:41 aus, bevor Charlottenburg/Lichterfelde das Ergebnis in der Schlussphase noch etwas freundlicher gestalten konnte.
Überragend agierte erneut Davey Hopkins, der sich schon jetzt als Glücksgriff für den VfL Stade erweist. Hopkins war mit 19 Punkten aus 15 Korbaktionen und 16 Rebounds wieder der auffälligste Statistik-Sammler.

Immer besser in Schwung kommt Richard Fröhlich, der die Begegnung mit zwölf Punkten und acht Rebounds beendete. Als drittem Stader Spieler gelang es Ceyhan Pfeil mit 13 Zählern zweistellig zu punkten.

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