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Trainerin fand die richtigen Worte

Erzielte im Pokal unglaubliche 15 Tore: Julia Wichern - Einsatz gegen Oyten ist fraglich (Foto: Roehricht)

Pokal: Nach Holperstart wird der VfL Stade seiner Favoritenrolle im Pokal gerecht / Zweites "Treffen" mit Oyten / Das Ziel ist der Aufstieg

ig. Stade. Die Oberliga-Handballerinnen des VfL Stade gewannen in der zweiten Runde des Pokalwettbewerbs des Bremer- und Niedersächsischen Verbandes gegen Habenhausen und den Oyten II. Die HSG Bützfleth/Drochtersen und der VfL Horneburg schieden aus.
Beim Ausrichter des ersten Pokalturniers, TSV Habenhausen, starteten die VfL-Handballerinnen hochkonzentriert, gingen schnell mit 0:3 in Führung, zwangen den gegnerischen Trainer zu einer frühen Auszeit. Die Unterbrechung brachte den VfL-Spielfluss ins Stocken. In Abwehr und Angriff häuften sich Unkonzentriertheiten. Bis zur Pause gelang es Stade nicht mehr, sich entscheidend abzusetzen (11:13). In der Kabine fand Trainerin Trula Diminidis die richtigen Worte. Prompt setzte sich die Gästesieben auf 12:18 ab, baute die Führung weiter aus, siegte souverän mit 18:30. In der zweiten Partie gegen Oyten bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild: Stade hatte zunächst wenig Zugriff auf das Spiel, lag zur Halbzeit mit 14:15 zurück. Wieder einmal brachte die Pause die Wende. Die Trainerin machte ihrem Team deutlich, dass „es nur kleine Schräubchen waren, an denen es drehen musste“. Das zeigte Wirkung: Aus dem Rückstand wurde eine 25:17-Führung. Allen voran bewies Julia Wichern Mut und Herz, steuerte 15 Tore zum 35:23-Sieg bei.
Die HSG gewann in Bützfleth gegen Bremervörde mit 22:14.Obwohl viele Spielerinnen urlaubsbedingt fehlten, legte Bü/Dro mit der 6:0-Führung den Grundstein zum Sieg. „Wir haben das Spiel dominiert“, so Trainer Benjamin Nagel. Gegen TuS Jahn Hollenstedt brachte eine 21:33-Niederlage das "Aus" im Pokal. VfL Horneburg verlor gegen TuS Jahn Hollenstedt 18:35, schied ebenfalls aus.
Am Sonntag, 23. Oktober, trifft Stade auswärts wieder auf Oyten II. Auch wenn das Trainergespann Willmann/Diminidis sich über den Pokal-Erfolg freute, hat der Spielbetrieb in der Oberliga Nordsee höchste Priorität. "Gegen Oyten sind wir zwar erneut Favorit. Doch hatten wir im Cup auch Probleme mit deren Angriff", so Diminidis. Mit Sicherheit ausfallen werden Astrid Meyer und Elena Brückner, die Diminidis beide vorsorglich schont. Hinter den Einsätzen von Mona Hoffmann und Julia Wichern stehen noch Fragezeichen, da beide unter der Woche angeschlagen waren. Die Trainerin: "Wir wollen aufsteigen, da zählt nur ein Sieg - egal unter welchen Bedingungen."