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Trainerin mahnt zur Vorsicht

Stades Oberliga-Damen empfangen Oldenburg III / Zwei gute Seelen unterstützen den VfL

ig. Stade. Am kommenden Samstag, 19. November, ist um 18 Uhr wieder Heimspieltag für die Oberliga-Handballerinnen des VfL Stade. In der VLG-Halle mit dabei sind auch Bashar Ottour und Ossama Yasin, zwei junge Männer, die vor rund einem Jahr aus ihrer Heimat Syrien flüchteten und schließlich in Stade landeten. Seither versuchen sie, Anschluss zu finden und sich in die Gesellschaft einzubringen. Sie lernten in kurzer Zeit die deutsche Sprache so weit, dass sie sich unterhalten können. Beide absolvieren ein Praktikum und besuchen die Technische Universität Harburg, um irgendwann ihr Studium fortsetzen zu können. Außerdem trommeln sie regelmäßig beim VfL Stade Basketball.
Seit Saisonbeginn unterstützen die beiden Männer die VfL-Damen, helfen beim Auf- und Abbau, filmen die Spiele. "Sind auch sonst immer zur Stelle, wenn man sie braucht", so VfL-Trainerin Trula Diminidis. Auf die Idee, sie nach Unterstützung zu fragen, kamen die Verantwortlichen des VfL nach dem letzten Spiel der vergangenen Saison. Beide reisten mit nach Vechta, waren Feuer und Flamme für das Spiel. Beide fühlen sich wohl im Kreis der Mannschaft. "Bei jedem Spiel fiebern sie mit, feuern kräftig an", so die Trainerin. Das werden sie auch am Samstag wieder tun, wenn Stades erste Damenmannschaft vor einer vermeintlich lösbaren Aufgabe steht. Zu Gast ist der VfL Oldenburg III, der mit 8:8 Punkten im Mittelfeld der Tabelle steht. Mit einem deutlichen 26:19-Erfolg gegen eine starke Drittliga-Reserve aus Oyten setzte der VfL zuletzt ein Ausrufezeichen. Deshalb mahnt Diminidis ihre Mannschaft zur Vorsicht.