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VfL Stade verschenkt Sieg

Neuzugang Davon Roberts (re.) erzielte in seinem ersten Spiel 15 Punkte

2. Bundesliga Pro B: Basketballer des Vfl Stade verlieren gegen Wedel

ig. Stade. "Im Sport konnte schon häufiger beobachtet werden, dass es Mannschaften, die oben in der Tabelle stehen, gelingt, bereits verloren geglaubte Spiele zu gewinnen, während Teams vom Tabellenende Wege finden, gedanklich bereits gewonnene Spiele noch zu verlieren", philosophierte Tilman Rakers, Co-Trainer des Basketball-Bundesligisten Pro B VfL Stade, nach der Niederlage seines Teams gegen SC Rist Wedel.
Das Elbseitenderby dürfte als eines dieser Spiele in die Basketballgeschichtsbücher der beiden Vereine eingehen, so der Stader weiter. Von maximal zwölf Punkten Vorsprung hatte der VfL Stade rund zwei Minuten vor Schluss noch neun (81:72). "Doch in der Folge ging für unser Team alles schief, was auf dem Basketballfeld schief gehen kann", ärgert sich Rakers. Am Ende verließ Wedel die Halle mit einem 87:83 (42:35)-Sieg. Viele Ballverluste und Fouls - und zur Abrundung ein Versuch, einen Freiwurf aus taktischen Gründen absichtlich zu verwerfen, der über das Brett hinüber ins Aus flog: So sah die Schreckensbilanz der letzten zwei Minuten des VfL Stade aus. Was blieb, war Fassungslosigkeit, da zwei schwache Minuten eine zuvor starke Mannschaftsleistung zunichte machten.
Im ersten Viertel spielte der VfL eine knappe Führung herau (26:23). Dann geriet die Offensive für zehn Minuten ins Stottern. Wedel dominierte das zweite Viertel, führte zwischenzeitlich mit elf Punkten (42:31). Doch die letzten vier Zähler gingen auf das Konto des VfL Stade, so dass es mit einem knappen Abstand von sieben Punkten in die Halbzeitpause ging.
Nach dem Wechsel war Stade schnell zurück im Spiel, übernahm mit mit 47:46 wieder die Führung (24. Minute). Steffen Kiese mit einem Korbleger und Jamo Ruppert mit einem weiteren Dreier bauten die Führung vom 58:57 bis zur letzten Viertelpause auf 63:57 aus. Auch im Schlussabschnitt lief für die Gastgeber zunächst alles gut. Der VfL setzte sich weiter ab (77:65). Rakers: "Dann begann aber die Schreckens-Bilanz."