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Vierzig Minuten Vollgas

Starker Auftritt von Damian Cortes Rey (Foto: Fromme)

Regionalliga: Stader Korbjäger besiegen SC Raste mit 86:56 und führen die Tabelle an /Spielpause am Wochenende

ig. Stade. Sie gaben vierzig Minuten Vollgas, besiegten die Bundesliga-Reserve des SC Rasta Vechta in der VLG-Sporthalle deutlich mit 86:56. Vor mehr als 300 Zuschauern ließ das Regionalliga-Team des VfL Stade im Saison-Heimdebüt von Beginn an keine Zweifel über den Sieg aufkommen, führte fast durchgehend mit einem zweistelligen Vorsprung.
Die Marschroute des Trainers Nemo Weber, dem jungen Gäste-Team von Beginn defensiv „auf den Füßen zu stehen“, ging auf. Bereits nach vier Minuten leuchtete eine 9:1-Führung auf der Anzeigetafel. Das erste Viertel gewannen die Hausherren souverän mit 17:8.
Im zweiten Viertel kam Vechta auf drei Punkte heran (17:14). Doch der VfL hatte mit Damian Cortes Rey die passende Antwort parat. Nach einem Zuckerpass von Martin Kemp vollendete der 20-jährige Spanier per Alley-Oop-Dunking. Die Stader Offensivmaschinerie lief nun erstmalig heiß - die Fans aus dem Häuschen. Zur Halbzeitpause führte die Weber-Truppe mit zehn Punkten. Die eigentliche Gala begann dann aber nach dem Seitenwechsel: Stade legte in den ersten zwei Minuten einen 11:0-Lauf hin, brachte die jungen Rastas völlig aus der Fassung. Nach einem erfolgreichen Schnellangriff von Damian Cortes Rey fing Mason Biddle den Einwurf des SC ab, stieg hoch zum Korbleger, vollendete trotz Foul und traf den anschließenden Freiwurf zum 50:29. Die Halle tobte! Am Ende des dritten Viertels lag der VfL mit 69:42 nahezu uneinholbar in Front, das Spiel war entschieden. „Wir haben den Gegner nie unterschätzt und uns auf unsere Stärken besonnen", so Coach Weber. Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Spielen ist der VfL Stade Tabellenführer der 1. Regionalliga Nord. „Eine schöne Momentaufnahme. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir bisher nur gegen Nachwuchsmannschaften gespielt haben", so Weber. „Die Schwergewichte warten noch auf uns.“
An diesem Wochenende hat der VfL spielfrei. Danach geht es mit zwei Auswärtspartien in Hannover und Westerstede weiter, bevor am 20. November das nächste Heimspiel gegen die Aschersleben Tigers wartet.