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Anne Aschmann möchte mittels Crowdfunding ein Elterncafé im Alten Land einrichten

Anne Aschmann (hier mit Tochter Marit) möchte mittels Crowdfunding einen Treffpunkt für Eltern mit Kindern einrichten
lt. Hollern-Twielenfleth. Anne Aschmann (31) hat eine Idee. Sie möchte im Alten Land einen Treffpunkt für Eltern mit kleinen Kindern einrichten, in dem man sich bei einem Kaffee austauschen kann. Eine mögliche Räumlichkeit hat die Zollbeamtin in Elternzeit auch schon im Blick: das ehemalige Schuhhaus Beck in Steinkirchen. Zur Umsetzung fehlt jedoch Geld: Ca. 5.000 Euro.
Da Anne Aschmann sich aber nicht mit einem Kredit finanziell belasten möchte, geht die zweifache Mutter einen anderen Weg. Sie hat sich auf der Internet-Plattform "startnext" angemeldet und hofft mittels Crowdfunding das nötige Kapital zusammen zu bekommen.
Und so funktioniert Crowdfunding: Wer ein Projekt realisieren möchte, stellt sich und seine Idee vor und gibt den Betrag ein, den er benötigt. Jeder Unterstützer kann einen beliebig hohen Betrag beisteuern und bekommt dafür in der Regel auch kleine Geschenke oder wird später namentlich als Sponsor erwähnt. Das eingezahlte Geld landet zunächst auf einem Treuhandkonto.
Sind in Anne Aschmanns Fall bis zum 31. Mai die 5.000 Euro eingezahlt worden, darf sie das Kapital zur Umsetzung ihres Projektes verwenden. Kommt nicht genug zusammen, erhält jeder Sponsor innerhalb von 14 Tagen sein Geld zurück.
Wenn nicht genug Geld zusammenkomme, sei das Projekt gestorben, sagt Aschmann. Sie animiert deshalb derzeit sämtliche ihrer Kontakte, für das Elterncafé zu spenden.
• Infos unter www.startnext.com/elterncafe

Crowdfunding als Alternative
Stades Wirtschaftsförderer Michael Seggewiß hält das Crowdfunding grundsätzlich für eine gute Alternative zu herkömmlichen Finanzierungsformen. Dennoch werde Crowdfunding im Landkreis Stade selten von angehenden Existenzgründern genutzt, da die meisten Neugründungen im Agenturbereich oder im Handel zu verzeichnen seien. Top-innovative Ideen, die sich gut mittels Crowdfunding umsetzen ließen, seien eher rar gesät, so Seggewiß.
• Existenzgründer erhalten erste Infos unter www.wf-stade.de