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Arbeitgeberverband-Chef kritisiert Mindestlohngesetz

tp. Stade. "Rund vier Monate nach Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes müssen die Betriebe von dem hohen Bürokratieaufwand des Gesetzes und seiner Begleitvorschriften entlastet werden". Das forderte im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Arbeitgeberverbandes Stade Elbe-Weser-Dreieck im Stadeum kürzlich Hauptgeschäftsführer Thomas Falk.

Er sieht umfassenden Handlungsbedarf für die Politik. Nicht nur die bürokratischen Dokumentationspflichten für Beginn und Ende der Arbeitszeit, sondern insbesondere Einschränkungen bei der Vereinbarung flexibler Arbeitszeiten und Arbeitszeitkonten sowie die seiner Ansicht nach "viel zu weit gehende Auftraggeberhaftung für Lohnzahlungen durch Nachunternehmer" stehen im Fokus der Kritik. „Die Bundesregierung bleibt aufgefordert, im Interesse der Betriebe und der Beschäftigten zeitnah die überzogenen bürokratischen Belastungen zurückzuführen.“