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Bahn frei für die Feuerwehr: Landkreis Stade bietet super spannende Ausbildungsplätze mit Zukunft

Mechatroniker mit dem Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik bildet der Landkreis Stade in der eigenen „Feuerwehrttechnischen Zentrale“ (FTZ) aus. Lukas Sager, der die Ausbildung bereits hinter sich hat, mit FTZ-Leiter Sven Ramm (re.) (Foto: Landkreis Stade / Christian Schmidt)
Für viele junge Leute ist es der Traumjob: Mechatroniker/in bei der Feuerwehr. Der Traum kann Wirklichkeit werden: Der Landkreis Stade bietet in seiner Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) diese Ausbildung an.
Nicht nur die Motoren von 197 Feuerwehrwagen aus dem Landkreis sowie 30 Einsatzfahrzeugen von Bund und Landkreis werden in der FTZ in Stade-Wiepenkathen gewartet und repariert, damit die Fahrzeuge jederzeit sicher ausrücken können.
Auch die Zusatzausrüstungen stehen auf der Checkliste der Mechatroniker: Die Funkgeräte, das Martinshorn und das Blaulicht müssen ebenso zuverlässig reagieren. Und was wären die Feuerwehren ohne leistungsfähige Pumpen. Auch sie werden in der FTZ regelmäßig überprüft und gegebenenfalls repariert.
Unter der Leitung von FTZ-Chef Sven Ramm, der selbst Kfz-Mechaniker-Meister ist, lernt der oder die Ausbildende modernste Diagnose-, Wartungs- und Reparaturtechniken kennen. Übrigens: Weil der Landkreis Stade an der Elbe mit ihren Nebenflüssen Oste, Schwinge Lühe/Aue und Este liegt, halten die Feuerwehren auch Boote bereit.
Auch für ihre Zuverlässigkeit ist die FTZ zuständig. Die dreieinhalbjährige Mechatroniker-Ausbildung umfasst neben der praktischen Arbeit in der FTZ und dem Unterricht in der Stader Jobelmannschule (BBS 1) auch Lehrgänge im Technologiezentrum der Handwerkskammer. (Weitere Infos bei Sven Ramm unter 041 41- 89 92 60).
Wer sich für Umweltschutz, Naturwissenschaften und Technik interessiert, aber auch gerne mit Kunden zu tun haben möchte, kann sich beim Landkreis Stade zur „Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft“ ausbilden lassen.
Wer glaubt, ein Beruf in der Abfallwirtschaft sei ein „Stinkjob“, der täuscht sich gewaltig. In den hochmodernen Abfall-Wirtschafts-Zentren (AWZ) in Stade-Süd und Buxtehude-Ardestorf werden Abfallstoffe von Bürgen angenommen. So kann das Material andernorts recycelt, also wieder verwertet werden. Das ist eine spannende Aufgabe, denn die Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft müssen erkennen, welche Stoffe abgegeben werden – von Biomaterial über Computer bis hin zu Chemikalien. Sie lernen unter anderem Rechtsvorschriften kennen, aber auch, wie man Spezialmaschinen und Fahrzeuge benutzt, überwacht und wartet.
Die Praxis findet in den AWZs statt. Technik- und Laboreinsatz vermittelt die DEULA in Hildesheim, zum „Blockunterricht“ geht es an die Berufsbildenden Schulen in Oldenburg.