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Den Wassertourismus in Stade stärken

Der Stader Burggraben als Dorado für Wassersportler (Foto: Frank Tinnemeyer)

Marketing und Tourismus GmbH sammelt Ideen / Befragung im Internet / Konzept für 23.000 Euro

tp. Stade. Die Stadt Stade will ihr Angebot im Wassertourismus auf der Schwinge, dem Burggraben, in den Häfen und auf der Elbe ausbauen. In Zusammenarbeit mit der Stade Marketing und Tourismus GmbH um Geschäftsführer Dr. Andreas Schäfer und den Verantwortlichen der "Maritimen Landschaft Unterelbe" soll der bei Urlaubern beliebte Wassersportbereich aktiviert werden. Geplant sei, so Dr. Schäfer und Teamleiter Frank Tinnemeyer in einem Pressegespräch, das Thema „Wasser“ allgemein stärker in das alltägliche Leben der Stadt zu integrieren.

Das touristische Beratungsunternehmen „Inspektour GmbH“ aus Hamburg wurde zwischenzeitlich beauftragt, ein Konzept zum Wassertourismus - ähnlich wie in der Nachbarstadt Buxtehude - entlang des Flusses Schwinge zu erstellen. Die Erstellung des Konzeptes erfolgt in einer Ko-Finanzierung mit Mitteln der Förderfonds der Metropolregion Hamburg. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 23.000 Euro. Im Rahmen der Konzeption führt „Inspektour“ zusammen mit der Stade Marketing und Tourismus GmbH ab sofort und bis zum 19. Februar eine Onlinebefragung der Akteure vor Ort durch.

„Die Einschätzung der Akteure zur touristischen Situation und zum Thema Wassertourismus in Stade und entlang der Schwinge ist unerlässlich, um ein von allen Beteiligten getragenes Konzept und daraus abgeleitete Maßnahmen zu entwickeln“, erläutert Dr. Andreas Schäfer.
Die Befragung unter http://www.stade-tourismus.de ist öffentlich.

„Die Beantwortung der Fragen dauert keine zehn Minuten. Wir freuen uns, wenn möglichst viele an der Online-Befragung teilnehmen“, so Dr. Schäfer weiter.

Neben der Online-Befragung werden in Kürze Expertengespräche mit ausgewählten Akteuren geführt. Ziel ist des Konzeptes ist es, nach einer Analyse des derzeitigen wassertouristischen Angebotes, u. a. von Anglern und Bootsvereinen, Entwicklungspotenziale für den Wassertourismus entlang der Schwinge aufzuzeigen und konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Auch ein Workshop zur Maßnahmenfindung ist geplant. Die Ideen reichen von einem kombinierten Ausflugsangebot für Radfahrer und Paddler bis zum Transport von Fahrrädern über die Elbe mit dem Ausflugsschiff "Tiedenkieker".