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Die ersten Äpfel sind reif / Unterdurchschnittliche Ernte

Obstbauer Cord Lefers aus Jork und seine Berufskollegen ernten in diesen Tagen die ersten Äpfel
lt. Altes Land. Der durchwachsene Sommer neigt sich dem Ende und schon sind die ersten Äpfel sind reif. Obstbauern im Alten Land haben jetzt mit der Ernte der Frühapfelsorten wie Delbarestivale oder Collina begonnen, die knackig frisch und säuerlich schmecken. Hauptsorten wir Elstar oder Holsteiner Cox folgen dann etwas später im September.
Insgesamt werden die Obstbauern in diesem Herbst etwa 35 Prozent weniger Äpfel ernten als im vergangenen Jahr, so Dr. Matthias Görgens, stellvertretender Leiter des Obstbauzentrums Esteburg in Jork-Moorende. Die prognostizierten 215.000 Tonnen seien als unterdurchschnittlich zu bezeichnen. Der Grund dafür sei vor allem das schlechte Wetter während der Blütezeit und die damit ungünstigen Bedingungen für die Bienen.
Deutschlandweit würden statt rund einer Million Tonnen im vergangenen Jahr nur etwa die Hälfte an Äpfeln, nämlich ca. 560.000 Tonnen in diesem Jahr geerntet. Auf die gesamte EU gerechnet erwarten die Experten statt zwölf Mio. Tonnen nur 9,3 Mio. Tonnen, das entspricht einem Minus von 20 Prozent.
Verbraucher werden dadurch voraussichtlich tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn sie frische Äpfel aus der Region essen möchten. Und die Obstbauern bekommen hoffentlich mehr Geld für ihre Ware.