Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Dow gliedert einige Geschäftsbereiche aus - auch am Standort Stade

lt. Stade. Der Chemikonzern Dow Chemical will einige Geschäftsfelder ausgliedern, um sie auf zukünftige Transaktionen wie die Gründung von Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures) oder den Verkauf vorzubereiten. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Von der Aktion sind auch drei Anlagen am Dow-Standort Stade betroffen, in denen u.a. Epoxidharze und chlorierte Kohlenwasserstoffe hergestellt werden. "Es verliert aber niemand seinen Arbeitsplatz", betont Dow-Pressesprecher Joachim Sellner. Alle Beschäftigten blieben vorerst Dow-Mitarbeiter. Es sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass die ausgegliederten Bereiche mittelfristig an andere Unternehmen verkauft würden.
Insgesamt sind rund 40 Produktionsanlagen an elf Standorten in den USA, Korea, China, Italien und Deutschland sowie rund 2.000 Mitarbeiter betroffen.
"Wir gliedern Geschäftsbereiche aus, mit denen wir jahrzehntelang erfolgreich tätig gewesen sind. Sie sind allerdings auf Märkte ausgerichtet, die für Dow mittlerweile an Bedeutung verloren haben.", so Andrew N. Liveris, CEO und Chairman von Dow.
Die Dow wolle sich künftig auf höher veredelte und margenstarke Produkte, Spezialitäten und Technologien konzentrieren.