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Dow verkauft drei Anlagen in Stade

Diese und zwei weitere Anlagen werden verkauft. Die Mitarbeiter werden vom neuen Betreiber übernommen (Foto: Dow Stade)

Alle Mitarbeiter sollen übernommen werden

tp. Stade. Der Chemie-Konzern Dow gliedert in Stade Geschäftsbereiche aus. Im Klartext heißt dies: Drei der 16 Anlagen im Chemie-Werk an der Elbe sollen zum 1. Mai verkauft werden. Betroffen sind laut Dow-Pressesprecher Joachim Sellner die als weniger rentabel geltenden Geschäftsbereiche „Epoxy“ (Epoxid-Harze) und besondere, chlorierte Lösungsmittel. Am Standort Stade arbeiten an den betroffenen Anlagen ca. 300 Mitarbeiter.

Zunächst wird für den unternehmerischen Schritt eine Firma gegründet, die laut Sellner zunächst „zu 100 Prozent im Besitz von Dow“ bleibt. Sie soll aber an ein anderes Unternehmen verkauft werden, das dann am selben Standort weiter produzieren wird. Die von Dow ausgelagerten Anlagen gelten für andere Firmen als interessant, da sie auf diesen Produktionszweigen ihren Schwerpunkt haben und mit den Erzeugnissen ihre internationale Marktstellung stärken können.
Alle Mitarbeiter sollen übernommen werden und behalten beim Betriebsübergang die gleichen Rechte und Bezüge wie bisher. Das umfasst auch die Betriebsrenten“, so Sellner weiter.

Das Engagement der Dow im Leichtbau-Forschungszentrum CFK Nord in Stade werde bestehen bleiben, so Sellner, da der Konzern neben der CFK-Komponente Epoxydharz auch andere Produkte für den Leichtbau anbiete.

• Der Dow-Betriebsrat möchte die Rechte der Arbeitnehmer gewahrt sehen und zog vor das Arbeitsgericht. Dies entschied, eine Einigunsstelle zwischen Arbeitnehmern und Firmenleitung einzusetzen.