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Elbe Kliniken fordern „Hintern hoch“

Engagieren sich für die Aktion "2/Drittel": Siegfried Ristau (v. li.) Geschäftsführer), Marion Augustin (Betriebsratsvorsitzende Buxtehude) und Kai Holm (Gesamtbetriebsratsvorsitzender). (Foto: oh)
at. Stade. "Kondome" für Fahrradsattel: Die Geschäftsführung und der Betriebsrat der Elbe Kliniken Stade und Buxtehude haben in einer ungewöhnlichen Aktion auf die schwierige Situation der niedersächsischen Krankenhäuser aufmerksam gemacht. Die Mitarbeiter bezogen die abgestellten Fahrräder an den Bahnhöfen mit einem grünen oder roten Bezug.
Mit dem Schriftzug "Hintern hoch und handeln" wollen sie auf die prekäre finanzielle Situation mancher Krankenhäuser hinweisen.
Die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft (NKG) fordert eine faire Neuberechnung der Fallpauschale (Vergütung einzelner medizinischer Leistungen).
Ein durchschnittliches Krankenhaus muss in der Lage sein, mit dem zur Verfügung gestellten Geld seine Leistungen auch erbringen zu können und insbesondere seine Mitarbeiter angemessen bezahlen zu können, so die Forderung der NKG.
Die Elbe Kliniken konnten in den vergangenen Jahren immer eine ausgeglichene Bilanz vorweisen, trotzdem beteiligen sie sich an dieser Aktion.
Mehr Informationen zu der Aktion „2/Drittel“ gibt es im Internet unter www.2drittel.de.