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Elektromobilität: Stadt Stade geht mit gutem Beispiel voran

Fahrzeugübergabe (v. li.): Dirk Mense, Verkaufsberater Autohaus Spreckelsen, KBS-Leiter Matthias Riepe, der Technische Leiter der KBS, Steffen Martin, Autohaus-Inhaberin Carolin Spreckelsen, Matthias Hartlef von der Stadtverwaltung, Klima-Manager Matthias Ruths und Bürgermeisterin Silvia Nieber

Kommunale Betriebe haben zwei neue E-Golf im Fuhrpark

tp. Stade. Die Stadt Stade setzt in Sachen Klimaschutz ein Zeichen. Die Kommunalen Betriebe (KBS) haben jetzt zwei Elektrofahrzeuge in ihrem Fuhrpark. Ein weiteres E-Mobil gibt es seit Längerem im Rathaus.

"Wir müssen mit gutem Beispiel voran gehen", betonten Bürgermeisterin Silvia Nieber und der städtische Klimamanager Matthias Ruths am Freitag bei der Fahrzeugübergabe auf dem KBS-Gelände unisono. Verwaltungs-Chefin Nieber verwies auf die lokalen Klimaschutzmaßnahmen im Rahmen des vom Rat beschlossenen Klimaschutzkonzeptes: Ziele sind u.a. die Steigerung der Energieeffizienz und Reduktion der klimawirksamer Treibhausgase. Daher erweiterten die KBS jetzt ihren Fuhrpark um die Elektrofahrzeugen vom Typ E-Golf von VW. Die Leasing-Pkws stammen vom Wirtschaft-Partner der Stadt, dem Stader Autohaus Spreckelsen.

E-Fahrzeuge gelten selbst unter Berücksichtigung des Strom-Mixes als klimafreundlicher als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Zusätzliche Vorteile ergeben sich durch die niedrigeren Betriebskosten, die sich durch den geringeren Energiebedarf im Vergleich zu einem herkömmlichen Kraftfahrzeug ergeben. Der Strom für eine Strecke von 100 Kilometern mit einem Elektroauto bei einem Durchschnittsverbrauch von 15 Kilowattstunden je 100 Kilometer kostet damit lediglich ca. 3 Euro bzw. 450 Euro für eine Jahreslaufleistung von 15.000 Kilometern.

Die Beteiligen waren sich einig, dass der Wechsel zur E-Mobilität mit dem Ausbau von Elektrozapfsäulen steht und fällt. Strom tanken kann man u.a. bei Spreckelsen an der Schiffertorsstraße.