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"Emirates" bestellt bei Airbus 70 Maschinen vom Typ A350 ab

Wenige Monate vor der Erstauslieferung des A350 erteilte "Emiraes" dem Flugzeugbauer Airbus eine Absahe (Foto: Airbus S.A.S 2014 / Photo by Pascal Pigeyre)

Milliardenauftrag futsch: Araber setzten verstärkt auf Boeing-Maschinen

(tp). Einen herben Rückschlag hat der internationale Flugzeugbauer Airbus mit Werken in Stade und Hamburg-Finkenwerder erlitten: Die arabische Fluglinie "Emirates" hat ihre komplette Bestellung über 70 Maschinen des neuen Langstreckenjets A350 storniert. Die Absage erfolgte wenige Monate vor der Erstauslieferung des A350.

Die Nachricht über das geplatzte Milliardengeschäft machte Airbus-Verkaufschef John Leahy am Mittwoch am Stammsitz in Toulouse in Frankreich öffentlich. "Emirates" habe den Rückzieher mit einer Änderung der Flottenplanung begründet, so Leahy. Der Auftragsbestand liegt jetzt bei einer vom Konzert immer noch als hoch bewerteten Zahl von 742 Stück.

Im Großraumsegment bleiben die Araber Airbus treu, erweiterten jüngst die Bestellung des doppelstöckigen A380. Im nächstkleineren Segment, zu dem der A350 zählt, setzt "Emirates" künftig nur noch auf Flieger des Airbus-Konkurrenten Boeing.

Laut einer Unternehmenssprecherin von Airbus in Hamburg hat die Stornierung keine Auswirkungen auf die Standorte oder auf Arbeitsplätze in Deutschland. Die frei werdenden Kapazitäten würden durch neue Aufträge aufgefüllt.