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Expansion um bis zu 24 Hektar

Schon 3,5 Hektar Umschlagsfläche stehen auf dem Buss-Terminal in Bützfleth zur Verfügung. Eine Erweiterung um rund 24 Hektar ist in Planung

"Kleine Hafenerweiterung" bis 2017


tp. Stade. Die Expansion des Seehafens in Stade-Bützfleth ist einen Schritt vorangekommen. Laut der Pressesprecherin des Niedersächsischen Hafenbetreibers N-Ports, Dörte Schmitz, könnte frühestens im Jahr 2015 der Startschuss für den Bau von bis zu 24 Hektar neuer Umschlagsfläche fallen. Die Inbetriebnahme wird für 2017 angestrebt.
Wie das WOCHENBLATT berichtete, war vor rund sechs Jahren in Stade das Projekt "Große Hafenerweiterung" auf 40 Hektar wegen Problemen mit der zu erwartenden Schallbelästigung gescheitert. Mit einem neuen Planfeststellungsverfahren wird nun die "kleine Lösung" vorangetrieben. Der niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode (42, FDP) und N-Ports hatten dies schon jüngst auf ihrer Jahrespressekonferenz angekündigt. Zusätzlich zu dem im vergangenen Sommer neu eröffneten 3,5 Hektar großen Terminal des Hamburger Hafen-Logistikers Buss soll in Stade möglichst schnell weiteres Umschlags-Areal erschlossen werden. Die bestehende 210 Meter lange Kaimauer soll dazu auf 1.100 Meter verlängert werden.
Aus dem alten Genehmigungsverfahren liegen bereits rund 20 Gutachten vor, etwa zu Eingriffen in die Natur, von denen nun 15 Expertisen überarbeitet werden müssen. Erst danach, so Dörte Schmitz, könne das eigentliche Planfeststellungsverfahren mit Beteiligung von Bürgern und Umweltverbänden beginnen.
Unklar ist, wer die auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag geschätzten Kosten für die Hafenerweiterung trägt. Laut dem Stader Landtagsabgeordneten Kai Seefried (34, CDU) könnte sich das Land die Investition in die neue Infrastruktur mit einem oder mehreren künftigen privaten Hafenbetreibern teilen. Die Prognosen für ein lohnendes Geschäft in Stade stehen laut Seefried gut, denn der benachbarte Hamburger Hafen stößt an seine Kapazitätsgrenzen.