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Frühling auf dem Arbeitsmarkt

"Der Arbeitsmarkt ist in einer robusten Verfassung“: Andreas Kühne (Foto: Archiv)

Zahl der Arbeitslosen sinkt

tp. Stade. Die Zahl der Arbeitslosen ist zum Ende des ersten Quartals 2014 zurückgegangen. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Stade waren 17.052 Personen arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vormonat sank die Zahl um 562 Personen (-3,2 Prozent). Vor einem Jahr wurden 88 Arbeitslose (0,5 Prozent) mehr gezählt. Die Arbeitslosenquote betrug 5,8 Prozent und lag unter dem Wert des Vorjahres (6,0 Prozent); im Vergleich zum Februar 2014 nahm sie um 0,2 Prozentpunkte ab.

Gegenüber dem Vormonat sank die Zahl der Arbeitslosen in allen drei Landkreisen, wenn auch unterschiedlich stark ausgeprägt (Landkreis Cuxhaven: -4,0 Prozent, Landkreis Rotenburg): -2,8 Prozent, Landkreis Stade: -2,6 Prozent). Im Gegensatz dazu verzeichnete der Landkreis Stade (-0,8 Prozent) und der Landkreis Cuxhaven (-1,1 Prozent) eine rückläufige Arbeitslosigkeit verglichen mit dem Vorjahr, während sie im Kreis Rotenburg um 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr anstieg.

Alle Personengruppen haben von dem Rückgang profitiert. Besonders ausgeprägt war er in der Gruppe der Jüngeren unter 25 Jahren mit einem Rückgang 5,5 Prozent. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGBIII) fiel der Rückgang mit 7,3 Prozent deutlich höher aus als im Bereich der Grundsicherung (SGBII) mit 0,4 Prozent.

„Nach vier Monaten in Folge mit saisontypisch gestiegenen Arbeitslosenzahlen, brachte der März den erwarteten Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Region. Es gab Einstellungen in den Außenberufen, in der Baubranche sowie im Tourismusbereich und der Gastronomie“, so Andreas Kühne, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Stade. „Es ist davon auszugehen, dass sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten weiter entspannen wird. Insbesondere für junge Menschen, die nach der abgeschlossenen Berufsausbildung vorübergehend arbeitslos wurden, gibt es gute Perspektiven - qualifizierte Kräfte werden permanent gesucht. Insgesamt befindet sich der Arbeitsmarkt in einer robusten Verfassung,“ resümiert Andreas Kühne.