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Gewerbefläche heiß begehrt

Das neue Gewerbegebiet liegt an der L111 nahe der Elbe und dem Dow-Industriegelände (Foto: Martin Elsen)

Ideal für Chemie-Zulieferer: Stadt erschließt neues Zehn-Hektar-Areal in Bützfleht / Baureife Mitte 2015

tp. Stade. Überregional gefragt sind Gewerbeflächen in der Nachbarschaft des Dow-Werks und weiterer Großunternehmen in Stade-Bützfleth. Nun schafft die Stadt im Zuge des "Stade-Projekt 2021" Platz für weitere Ansiedlungen. Auf der rund zehn Hektar großen Grünfläche „Hörner Deichfeld/Schneedeich“ zwischen der Eisenbahnlinie und der Landesstraße L111 sollen Mitte kommenden Jahres die Bauarbeiten beginnen.

Das berichten Marco Dibbern (31) und Jens Wrede (49), die für die Entwicklung und die überregionale Vermarktung dieser und weiterer Industriegebiete an der Elbe zuständig sind. Dibbern arbeitet für die "Projektentwicklung Stade GmbH", Wrede für die "Wachstumsinitiative Süderelbe AG".

Das völlig unbebaute Areal liegt neben einem bestehenden Gewerbegebiet verkehrsgünstig nahe des Seehafens an der Elbe und des Autobahnanschlusses "Stade Nord" der geplanten A26. Eine Ansiedlung ist nach Angaben der Projektmanager Dibbern und Wrede besonders attraktiv für mittelständische Gewerbebetriebe, etwa für Zulieferer und Vertragsdienstleister der dort ansässigen Industrieunternehmen "Aluminium Oxid Stade" (AOS), "Cheminova", "Air Liquide" oder Dow.

Zu den Interessenten sollen auch eine Handvoll Stader Unternehmen mit Erweiterungsbedarf gehören. Firmennamen geben Dibbern und Wrede jedoch nicht preis. Bekannt ist aber, dass aus dem innenstadtnahen Sanierungsgebiet "Harschenflether Weg" Betriebe umsiedeln müssen und nach neuen Standorten suchen.

Unterdessen hat die Stadt die Planungen einer „Potentialfläche Chemcoast-Park Stade“ eingestellt. Nötige Flächenankäufe scheiterten an den Preisvorstellungen der Eigentümer. Freie Industriegrundstücke gibt es noch auf dem 500 Hektar großen Werksgelände der Dow und in der Nähe der geplanten Seehafenerweiterungsfläche.

• Im Rahmen des "Stade-Projekt 2021" betreiben die Stadt und der Landkreis Stade, die Dow sowie die das Verkehrsunternehmen EVB ein modernes und ganzheitliches Management zur wachstumsorientierten Entwicklung des Industriestandortes Stade. Projektträgerin ist die "Süderelbe AG".