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"Karriere auch in Teilzeit": Wirtschaftsjunioren warnen vor zu starker Regulierung der Elternzeit

lt. Stade. "Die Vollzeit-Arbeitswoche darf nicht das Maß aller Dinge bleiben, Karrieren müssen auch in Teilzeit möglich werden", fordern die Wirtschaftsjunioren Stade und warnen in diesem Zusammenhang vor einer zu starken Regulierung der Elternzeit. „Eine Neuregelung der Elternzeit muss zwei Grundsätzen folgen“, fordert Jana Klatte, Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren Stade. Unternehmen dürften nicht überfordert und Eltern nicht bevormundet werden.
Ziel müsse sein, dass Eltern nicht länger als gewünscht aus dem Berufsleben aussteigen und dass es sich auch während der Elternzeit lohne, in Teilzeit berufstätig zu bleiben. Die Wirtschaftsjunioren begrüßen deshalb die Pläne, einen Zuverdienst zum Elterngeld möglich zu machen.
Kritisch sehen die Wirtschaftsjunioren dagegen gerade für kleine und mittelständische Unternehmen die Pläne, einen Rechtsanspruch zu schaffen, mit dem Eltern jederzeit zu einer Vollzeittätigkeit auch über die Elternzeit hinaus zurückkehren können. „Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind bei diesem Thema so flexibel, wie nur möglich", so Klatte.
An diesem Punkt würde die Flexibilität aber zu Lasten der anderen Mitarbeiter gehen, die auch einen Anspruch auf Sicherheit hätten. Anstatt einseitige Ansprüche zu schaffen, plädieren die Wirtschaftsjunioren deshalb dafür, auch in Zukunft auf den Dialog zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu setzen.