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Land forciert Hafenausbau

Kaum Betrieb: Die Räder der Container-Verladefahrzeuge auf dem Buss-Terminal stehen still. Dennoch setzt die Politik auf eine Expansion des Stader Seehafens

Ziel 30 Hektar Gesamt-Umschlagsfläche an der Elbe


tp. Stade. Die Planungen für einen weiteren Ausbau des Stader Seehafens in Bützfleth schreiten voran. Die vorgesehene Expansion haben der niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode (42, FDP) und der Hafendienstleister NPorts am Donnerstag auf ihrer Jahrespressekonferenz in Oldenburg bekannt gegeben.

Laut dem Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden des Unterausschusses Häfen und Schifffahrt, Kai Seefried (43, CDU) aus Drochtersen, könne die von der Wirtschaft lang ersehnte Hafen-Expansion in Stade schon bald "in einem zügigen Planfeststellungsverfahren umgesetzt werden".

Wenn die Pläne wahr werden, hat der Stader Seehafen zusammen mit der im vergangenen Sommer neu eröffneten 3,5 Hektar großen Terminalfläche des Hamburger Logistikunternehmens Buss dann 30 Hektar Umschlags-Areal zur Verfügung. Die bestehende 210 Meter lange Kaimauer direkt an der Elbe soll auf 1.100 Meter verlängert werden.

Bislang lassen die großen Aufträge auf dem neuen Buss-Terminal noch auf sich warten. Die Räder der Container-Stapelfahrzeuge und des Mobilkrans stehen still. Buss Stade soll für seinen Nachbarn, den Rotorblatt-Hersteller "Areva Blades", Bauteile für einen Offshore-Windpark verladen (das WOCHENBLATT berichtete), doch es gibt Bau-Verzögerungen aufgrund fehlender Stromleitungen zum Land.