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Moderner Neubau auf Stader Horstfriedhof

Dr. Thomas Kück (li.) und Hauke Wiebusch bei der Grundsteinlegung. In der "Zeitkapsel" befand sich u.a. ein aktuelles WOCHENBLATT (Foto: sb)

Richtfest und Grundsteinlegung am Verwaltungsgebäude

sb. Stade. Gleich zwei Gründe zum Feiern gab es am vergangenen Freitag auf dem Stader Horstfriedhof. Am neuen Verwaltungsgebäude wurden Grundsteinlegung und Richtfest in einem gefeiert.

"Die Bauarbeiten sind sehr zügig vorangeschritten", sagt Hauke Wiebusch, Inhaber der ausführenden Baufirma Wiebusch aus Mulsum. Baubeginn war Anfang März. Jetzt - Anfang April - konnten die Besucher des Festes bereits den Rohbau besichtigen. Ende Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Bauherr des Gebäudes ist der Ev.-luth. Gesamtverband Stade. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss der fünf evangelischen Kirchengemeinden in Stade (St. Cosmae, St. Wilhadi, St. Nicolai, Johannisgemeinde und Markusgemeinde), die gemeinsam bestimmte Aufgaben erfüllen, z.B. Kinder-, Jugend- oder Konfirmandenarbeit. Auch der Horstfriedhof ist eines der gemeinsamen Projekte.
Der Neubau direkt neben der Friedhofskapelle ersetzt den maroden und inzwischen zu klein gewordenen Altbau gegenüber des alten Friedhofs-Hauptportals. Dieser wurde bereits abgerissen. "In der Planung des Neubaus bestand die Herausforderung darin, ein modernes Gebäude für einen denkmalgeschützten Friedhof zu errichten", erzählte Dr. Thomas Kück. Der Superintendent ist gleichzeitig Vorsitzender des Kirchen-Gesamtverbands. Im Neubau findet nicht nur die Friedhofsverwaltung Platz. Im Obergeschoss entstehen zusätzlich Büro- und Verwaltungsräume für das Stader Kirchenamt. Bereits seit Dezember steht hinter dem Neubau ein Nebengebäude für Friedhofs-Fahrzeuge und -Gerätschaften.

Kosten des Neubaus

Die Gesamtkosten für das Verwaltungsgebäude und die Gerätehalle belaufen sich auf 769.192 Euro. Finanziert wird die Summe vom Kirchen-Gesamtverband Stade (541.205 Euro aus dem Verkaufserlös des Altbau-Grundstücks), vom Kirchenkreis Stade (127.987 Euro) sowie von der Landeskirche Hannover (100.000 Euro).