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Neuerungen bei der Lühe-Schulau-Fähre

Inderim-Geschäftsführer Michael Seggewiß und Sören Schult, Leiter der Firma Schult Media stellen das neuen Bordfernsehen vor (Foto: am)
am. Lühe. In rund einem Monat geht die Hauptsaison der Lühe-Schulau-Fähre zu Ende. Ungefähr zur gleichen Zeit endet auch das Jahr in dem der jetzige Geschäftsführer Michael Seggewiß interimsmäßig die Geschicke der Gesellschaft geleitet hat. Kurz vor Ende seiner Tätigkeit gibt er ein kleines Fazit und stellt die Neuerungen der Lühe-Schulau-Fähre vor.
Die Bilanz für dieses Jahr sieht Seggewiß positiv. "Wir haben Zuwächse im Vergleich zum letzten Jahr", sagt er. "Wir haben insgesamt 42.000 Fahrkarten verkauft." Der Tourismus bringt den Hauptteil der Einnahmen in die Gesellschaft, an der neben dem Landkreis auch die Samtgemiende Lühe, die Gemeinde York und die Städte Stade und Wedel beteiligt sind. Seggewiß sieht die Fähre als wichtigen Tourismusfaktor für den Landkreis. "Vor allem die Höfe und Betriebe im Alten Land profitieren von der Fähre." Daher rechne sich der Zuschuss der Gesellschafter von jährlich 150.000 Euro.
Die jüngste Errungenschaft des 2012 neu angeschafften Fährschiffes "Dat Oole Land II" ist das Bordfernsehen, zu der die Firma Schult Media aus Mittelnkirchen die Idee hatte. Die vier Monitore, die bisher lediglich für die Reisenden schwer verständliche nautische Informationen zeigten, präsentieren nun eine Mischung aus überregionalen Nachrichten, Sport, Wetter und Informationen aus der Region. Vor allem die Tipps zu nahen Sehenswürdigkeiten soll ein Serviceangebot darstellen, das die vielen Touristen ansprechen soll. "Wir wollen Hinweise geben und Appetit machen", so Segewiß.
Dies soll auch die neu entworfene Broschüre bezwecken, die Touristen wie Einheimischen ansprechen soll. Seit Sommer dieses Jahres bietet die Fähre zudem eine Familienkarte an.
Einen ganz neuen Weg schlägt die Lühe-Schulau-Fähre mit dem Chartergeschäft ein. Nach Feierabend - "Das oberste Gebot der Gesellschaft bleibt es, die Fahrpläne einzuhalten." - kann das Fährschiff für Privatfahrten gechartert werden. Die ersten Fahrten wurden nach Beseitigung kleinerer Hindernisse erfolgreich absolviert.
Für die Zukunft der Lühe-Schulau-Fähre wünscht sich Seggewiß durch das Chartergeschäft mehr Einnahmen zu erwirtschaften und somit das Angebot zu erweitert: Mehr Fahrtzeiten und vielleicht andere Routen. Darum wird sich sein Nachfolger kümmern müssen. Der steht aber noch nicht fest.