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Til Schweigers Vorzeige-Flüchtlingsheim: Kooperation mit Stader Unternehmen ist vom Tisch

Vorzeige-Flüchtlingsheim im Harz: Betreiberfirma hat angeblich finanzielle Schwierigkeiten

tp. Stade. Das öffentlichkeitswirksame Bemühen des Schauspielers Til Schweiger (51) um Einrichtung eines Vorzeige-Flüchtlingswohnheims schlägt Wogen bis in den Landkreis Stade. Schweigers Vorhaben, in der ehemaligen Rommel-Kaserne im Harz-Ort Osterode eine besondere Unterkunft zu schaffen, sollte nach Medienberichten von der Stader Firma „Princess of Finkenwerder“ mit Sitz in einem Ex-Kasernengebäude im Stader Ortsteil Ottenbeck umgesetzt werden. Doch die Angelegenheit scheint vom Tisch zu sein.

Das könnte an möglichen finanziellen Schwierigkeiten und einer angeblich niedrigen Kreditwürdigkeit (Bonität) liegen, die dem Stader Firmenbetreiber Wolfgang Koch nachgesagt werden. Am vergangenen Dienstag hat ein Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums in Hannover „Princess of Finkenwerder“ als Betreiber ausgeschlossen. Laut Schätzungen würde die Herrichtung der alten Kaserne im Harz, die mit unterschiedlichen Schadstoffen wie Asbest belastet sein soll, mehrere Millionen Euro kosten.

Unterdessen hat Til Schweiger die Pläne zur Gründung einer Stiftung zur Unterstützung einer Erstaufnahmeeinrichtung in Osnabrück bekanntgegeben.