Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Über die Reform des Wohnungseigentumsrechts

Referent Jürgen Lindner (Mi.) mit dem Vorsitzenden des Vereins "Haus & Grund Stade", Günther Jahnke (re.) und seinem Stellvertreter Mathias Schröder (Foto: Haus & Grund Stade)

Experten-Infos beim Verein "Haus & Grund Stade"

tp. Stade. Über „Fragen zum Wohnungseigentum“ informierte der Verein "Haus & Grund Stade" kürzlich in der Gaststätte „ Vier Linden“ in Stade-Schölisch. Einen Vortrag zum Thema hielt Justitiar Jürgen Lindner vom Landesverband "Haus & Grund Niedersachsen". Als Gäste waren der Vorsitzende des befreundeten Nachbarvereins Buxtehude, Heinz-Henning Jürges, und die Geschäftsstellenleiterin Heike Henning dabei.

Lindner sprach über die Reform des Wohnungseigentumsrechts, die zu einer Vielzahl gesetzlicher Neuerungen geführt hat. Er wies darauf hin, dass das Wohnungseigentumsrecht nicht mehr in den Bereich der freiwilligen Gerichtsbarkeit, sondern in den Bereich der Zivilprozessordnung falle. Zuständig für Streitigkeiten seien jetzt die Zivilrichter der Amtsgerichte. Die Prozesskosten würden - anders als früher - so verteilt, dass der im Rechtsstreit Unterliegende die gesamten Kosten des Verfahrens zu tragen habe.

Da die Anforderungen an eine moderne Verwaltung ständig gestiegen seien, sollten laut Lindner insbesondere größere Wohnungseigentümer-Gemeinschaften auf eine ausreichende berufliche Qualifikation ihres Verwalters achten. Der Verwalter-Vertrag sollte von einem Notar beurkundet werden