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"Ein erfreuliches Ergebnis" - Autofahrer hatten sich auf den Blitzmarathon eingestellt / Kaum Verstöße

Dieser Pkw-Fahrer war einer der wenigen, die die Polizei am Donnerstag erwischte
thl. Stelle. "Verdammt, ich habe das gerade eben noch im Radio gehört." Der Pkw-Fahrer, den die Polizei auf der K22 zwischen Stelle und Fliegenberg geblitzt hatte, war zuerst etwas angefressen, sah aber dann schnell ein, dass er selbst schuld war. "Wer zu schnell fährt, muss eben damit rechnen", sagte er. 20 Euro kostete ihn diese Einsicht, weil er die zulässige Geschwindigkeit von 70 km/h um 10 km/h überschritten hatte.
Im Rahmen des Blitzmarathons am Donnerstag postierten sich die Beamten der Winsener Polizei im Laufe des Tages an fünf verschiedenen Stellen in Winsen, Stelle und in der Elbmarsch. Die Bilanz: Von den gemessenen Fahrzeugen waren 17 zu schnell. 16 davon waren, wie auch der Pkw-Fahrer in Stelle, geringfügige Überschreitungen. Lediglich ein "echter" Raser war dabei. Und zwar auch auf der K22, die er mit satten 107 km/h entlang donnerte. Seine "Belohnung": 120 Euro Bußgeld.
"Insgesamt gesehen ist das ein erfreuliches Ergebnis", sagt Einsatzleiter Sascha Porst. "Die Autofahrer haben sich gut auf unsere angekündigten Kontrollen eingestellt." Man habe ein geringes Geschwindigkeitsniveau verzeichnet und sei auf einsichtige Verkehrsteilnehmer gestoßen.
Im gesamten Landkreis Harburg wurden von der Polizei 622 Fahrzeuge gemessen, von denen 73 zu schnell waren. Ein Pkw-Fahrer handelte sich ein Fahrverbot ein. Mitarbeiter der Kreisbehörde erwischten zwölf Raser. Auch hier wurde ein Fahrverbot verhängt.