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Perverser Pferdeschänder im Landkreis Harburg

Beate Jastrow ist geschockt
thl. Ashausen. "Ich war völlig geschockt. Damit rechnet doch niemand", sagt Beate Jastrow und streichelt liebevoll ihr Shettland-Pony "Nicky". Die 20-jährige Stute wurde am Montag Opfer eines perversen Pferdeschänders.
"Ich kam gegen 13.30 Uhr zu meiner Weide in Ashausen", schildert Beate Jastrow den Vorfall. "Als ich beim Unterstand um die Ecke kam, sah ich den Typen. Er zog schnell seinen Boxershorts wieder hoch und haute ab." Er dachte Jastrow, dass der Unbekannte dort vielleicht pinkeln wollte. Dass er aber vor hatte, sich auf eine ganz andere Art zu erleichtern, bemerkte sie erst Sekunden später: "'Nicky' war im Unterstand angebunden und die Hinterläufe gefesselt, damit sie nicht ausschlagen kann."
Sofort rief Beate Jastrow die Polizei, doch der Typ war schon über alle Berge. Aber die Pferdehalterin konnte den Beamten eine recht gute Personenbeschreibung geben, so dass Hoffnung besteht, dass der Unbekannte gefasst wird.
Unterdessen sind die Pferdebesitzer in Ashausen in Sorge, wollen jetzt unregelmäßige Kontroll- und Fütterungszeiten einführen. Beate Jastrow hat ab sofort auch immer ihren Hund dabei. "Man weiß ja nicht, was in solchen Typen vorgeht", sagt sie. "Heute das Pferd, morgen vielleicht die Reiterin."

Info: Sex mit Tieren

Sexuelle Kontakte zwischen Menschen und Tieren waren bis 1969 strafrechtlich verboten. Es stand sogar Gefängnis auf solche Handlungen. Dann wurde der § 175 StGB aber gestrichen. Seitdem war der Sex mit Tieren erlaubt. Erst mit in Kraft treten des neuen Tierschutzgesetz zum 1. Januar dieses Jahres können Zoophile wieder mit Bußgeldern von bis zu 25.000 Euro belegt werden.

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