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"Begrüßen eine Aldi-Ansiedlung"

Thomas Götze (Foto: archiv)
thl. Stelle. "Grundsätzlich begrüßen wir die mögliche Ansiedlung der Firma Aldi Nord im neuen Gewerbegebiet Fachenfelde-Süd", sagt Thomas Götze, Schriftführer des Gewerbevereins Stelle. "Bei der Planung sollten aber unbedingt das vorhandene Gewerbe und unser Verein mit einbezogen werden."
Wie das WOCHENBLATT berichtete, sucht die Firma Aldi einen neuen Standort für ihr Zentrallager, da der jetzige in Ohlendorf aufgrund der anliegenden Wohnbebauung nicht mehr erweitert werden kann. Im Rahmen der Grundstückssuche gab es auch Gespräche mit der Gemeinde Stelle, die gerade das neue Gewerbegebiet Fachenfelde-Süd ausgewiesen hat. Dieses Areal hat - durch eine optionale Erweiterung - eine Größe von 23 Hektar. Das entspricht in etwa dem, was Aldi suchen soll.
Die Erweiterung des Gebietes für die Ansiedlung über den Bardenweg hinaus, befürwortet der Gewerbeverein. Götze: "Es ist davon auszugehen, dass die Gemeinde für den dortigen Hundeübungsplatz und den benachbarten Fahrsportplatz Ersatzflächen zur Verfügung stellt." Unumgänglich sei aber, wenn Aldi sich in Fachenfelde-Süd ansiedelt, ein zusätzlicher Autobahnanschluss. "Damit würde nicht nur das zusätzliche Verkehrsaufkommen bewältigt, sondern auch das vorhandene Gewerbe in der Gemeinde entlastet werden", so Thomas Götze. Denn im Gewerbegebiet Fachenfelde sind verschiedene Großunternehmen (u.a. das Logistikzentrum von Rewe) beheimatet, die ebenfalls viel Verkehr erzeugen. Götze: "Der vorhandene BAB-Anschluss in Maschen schluckt diese Mengen jedenfalls nicht mehr. Der ist jetzt schon seit Jahren deutlich überlastet."