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Hochbetrieb an Schule

Die Verwaltung geht nicht davon aus, dass die Bauarbeiten bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sind
thl. Stelle. Es wird gehämmert, gesägt, gebohrt und noch vieles mehr - an der Grundschule Stelle herrscht auch in den Sommerferien Hochbetrieb. Grund: Das Gebäude, in dem mittlerweile auch der AWO-Hort untergekommen ist, bekommt einen Anbau, um ein breiteres Platzangebot zu schaffen.
Jeder Ferientag soll genutzt werden, heißt es aus dem Rathaus. Denn eines sei sicher: Fertig wird der Anbau in den Sommerferien nicht. Es wurde bisher noch nicht einmal ein Termin für die Fertigstellung benannt. Das bedeutet für Schule und Hort: Zusammenrücken und Augen zu und durch, wenn der Betrieb wieder aufgenommen wird.
Rund 720.000 Euro investiert die Gemeinde in den dreistöckigen Anbau, der u.a. sanitäre Anlagen sowie Räume für den Ganztagsschulbetrieb beherbergen soll. Statt wie bisher diskutiert, entsteht der Anbau nicht in nördlicher sondern in westlicher Richtung. Das spart mal eben rund 110.000 Euro an Baukosten, weil bei dieser Variante weder die Feuerzufahrt noch das Regenrückhaltebecken verlegt werden müssen.
Unter Umständen könnte der Anbau für die Gemeinde noch eine negative finanzielle Folge haben. Denn: Eigentlich hatte man mit 250.000 Euro Unterstützung von der Kreisschulbaukasse gerechnet. Doch eine Zusage sei bisher noch nicht eingetroffen, heißt es. Denn der Landkreis bezweifle, dass der Anbau notwendig sei.