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"Vollsperrung unumgänglich"

Stellten die Maßnahme vor (v. li.): Sascha Jungclaus, Dr. Björn Hoppenstedt und Uwe Karsten
thl. Stelle/Seevetal. Mit diesem Protest der Bürger hat der Landkreis Harburg nicht gerechnet. Als er vergangene Woche die seit Montag geltende Vollsperrung der K1/K25 zwischen Wuhlenburg und Over ankündigte, löste das einen heftigen Unmut bei den betroffenen Anwohnern aus. Sogar eine Bürgerinitiative wurde schnell gegründet, die sogar rechtliche Schritte gegen die Baumaßnahme prüfen will, damit allerdings wenig Erfolg haben dürfte. (das WOCHENBLATT berichtete).
"Überrascht" von der Reaktion der Bürger, berief die Verwaltung nach dem Motto "Besser spät als nie" am Montag eiligst eine Pressekonferenz ein, in deren Rahmen noch einmal über die Maßnahme informiert werden sollte. Wirklich viel Neues kam dabei allerdings nicht auf den Tisch. Sowohl die Behörden-Vertreter, Erster Kreisrat Dr. Björn Hoppenstedt und Amtsleiter Uwe Karsten, sowie Bauunternehmer Sascha Jungclaus bekräftigten noch einmal, dass eine Vollsperrung für die Bauphase unumgänglich sei. "Es müssen Teile des Regenwasserkanals ausgetauscht werden, der in der Mitte der Fahrbahn liegt", so Jungclaus. Da könne man den Autoverkehr nicht einspurig vorbeiführen.
In weiteren Ausführungen wies das Trio noch einmal auf die geänderten Busrouten hin und das die Anwohner fast immer Zufahrt zu ihren Grundstücken hätten. Auch die Müllabfuhr sie geregelt und Einsatzfahrzeuge könnten die Baustelle auf den bereits fertig gestellten Geh- und Radweg durchfahren.
"Wir wissen, dass es erhebliche Einschränkungen für die Bürger gibt", so Uwe Karsten. "Aber wollten den letzten Sanierungsabschnitt zwischen Laßrönne und Hamburg schnellstmöglich fertig haben." Und Sascha Jungclaus versprach: "Spätestens am 12. Juli um 5 Uhr sind die Kreisstraßen wieder frei."