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Windkraft (fast) ohne Chance

Diese Fläche hatten die Grünen als Standort für Mega-Windkraftanlagen ausgemacht
thl. Stelle. Die Vorstellung einiger Experten, im Bereich der Steller Chaussee Flächen für Windkraftanlagen auszuweisen, wird wohl vom Winde verweht. Denn eine auf Veranlassung der Gemeinde durchgeführte Untersuchung kommt zu dem Ergebnis: Trotz neuer rechtlicher Kriterien kommt der angedachte Standort nicht infrage. Und nicht nur das: Auf dem ganzen Steller Gemeindegebiet gibt es keine geeigneten Flächen für Windkraftanlagen.
Kurzer Rückblick: Im Rahmen der Energiewende eröffneten die Grünen in einem Vortrag im Oktober vergangenen Jahres, dass sie die Fläche an der Steller Chaussee zwischen Stelle und Fliegenberg für den Bau von Windkrafträdern für geeignet hielten. Sogar von vier Mega-Anlage war die Rede, die dort gut stehen könnten, ohne jemanden zu stören. Sofort gab es vor allem in Fliegenberg eine Welle der Ablehnung. Ein anonymer Briefschreiber behauptete in einem Rundschreiben, dass er selbst im Ort verteilte, sogar, dass die Gemeinde bereits mit möglichen Investoren Nägel mit Köpfen bezüglich der Flächen gemacht habe (das WOCHENBLATT berichtete).
Alles Quatsch, wie sich jetzt herausstellte. Laut dem Gutachter scheiden die Flächen grundsätzlich aus, weil es sich um einen bedeutenden Lebensraum für die Vogelwelt handelt. Ein weiterer ins Auge gefasster Standort südlich der Autobahn kommt ebenfalls nicht infrage. Grund: Zu geringer Abstand zur Wohnbebauung.
Ob es jetzt tatsächlich in Stelle keine Windkraftanlagen gibt, ist allerdings noch unklar. Die Gemeinde will jetzt auf den Landkreis warten, der gerade das Regionale Raumordnungsprogramm neu aufstellt. Für Grünen-Sprecher Matthias Glage ist allerdings klar: "Wir werden mit allen Mitteln versuchen, in Stelle Windräder zu etablieren."