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Rückstellungen mindern Gesamtergebnis

Kämmerin Dagmar Ninnemann
thl. Stelle. Die Gemeinde Stelle ist weiterhin finanziell gut aufgestellt. Satt der geplanten 26.000 Euro gab es im Ergebnishaushalt 2013 einen Überschuss von rund 117 Euro. Das stellte sich während der jüngsten Finanzausschuss-Sitzung heraus. Doch so richtig Freude wollte bei Kämmerin Dagmar Ninnemann nicht aufkommen. Grund: Pensions- und Beihilferückstellungen vermiesen der Gemeinde ein noch besseres Rechnungsergebnis.
Natürlich hat nicht nur die Gemeinde Stelle damit zu kämpfen, machte Ninnemann deutlich. Sondern alle niedersächsischen Kommunen. Denn seit der Einführung der Doppik, müssen sie im Ergebnishaushalt Rückstellungen für zu erwartende Pensions- und Beihilfeansprüche bilden. Die benötigten Daten dafür werden von der Niedersächsischen Versorgungskasse geliefert, kamen bei der Gemeinde Stelle allerdings erst nach Verabschiedung des Haushaltes 2013 an. Deswegen mussten die Ansprüche außerplanmäßig bereitgestellt werden.
Für Pensionen erwirtschaftete die Gemeinde 290.000 Euro, für Beihilfen rund 54.000 Euro. Ohne diese Summen hätte der Jahresüberschuss somit 461.000 Euro betragen.
Der Überschuss 2013 soll nun der Ergebnisrücklage zugeführt werden. Damit verfügte die Gemeinde Ende 2013 über liquide Mittel in Höhe von rund 4,93 Millionen Euro, von denen etwa 2,14 Millionen Euro an Projekte gebunden waren.